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眼痛、上额窦囊肿、眼球移位
Die Nasenzyste ist eine häufige Nasenerkrankung und der Oberbegriff für verschiedene Zysten der Nase, also solcher, die in den Nasennebenhöhlen entstehen oder von Zähnen bzw. Zahnwurzeln ausgehen und in die Kieferhöhle hineinwachsen. Nebenhöhlenzysten entstehen bevorzugt im Siebbein, seltener in der Kieferhöhle, und selten primär in der Keilbeinhöhle. Sie betrifft überwiegend junge und mittelalte Erwachsene, nicht jedoch Kinder unter 10 Jahren, und ist meist einseitig. Je nach anatomischer Lage, Inhalt und Entstehungsgrund gibt es viele verschiedene Bezeichnungen.
Augenschmerzen; Kieferhöhlenzyste; Augenverlagerung
1. Nach Entstehungsgrund unterscheidet man angeborene Entwicklungsanomalien, durch Verschluss der Ausführungsgänge bedingte Sekretstauungen der Drüsen sowie Reize durch Entzündungen und Infektionen. 2. Nach Lokalisation unterscheidet man verschiedene Gesichtsspaltzysten an den Nasenwänden oder dem nasenumgebenden Weichgewebe, wie dermoidale Zyste am Nasenrücken und Nasenvorhofzyste; zahngenogene Zysten am Oberkiefer sowie Nasengangzysten wie Schleimhaut- und Schleimzysten. Nebenhöhlen-Schleimzysten entstehen meist durch den vollständigen Verschluss der natürlichen Nebenhöhlenöffnung, der zum Sekretstau und allmählichen Zystenbildung führt. Nebenhöhlenzysten wachsen langsam und können jahrzehntelang auf das Nebenhöhlenlumen begrenzt bleiben; eine größere Zyste kann die Knochenwand der Nebenhöhle verschmälern oder zum Schwund bringen, sehr große können in die Augenhöhle und Schädelkammer einbrechen. Nebenhöhlen-Schleimhautzysten entstehen meist durch Verschluss von Schleimhautdrüsengängen; bei ausreichender Vergrößerung brechen sie spontan auf.
Operative Behandlung
Für die Behandlung von Nasenhöhlenzysten gelten bestimmte Grundsätze, doch sind auch kleine Alltagsdetails zu beachten. Was ist zur Vorbeugung zu tun? 1. Atemwegsinfektionen beachten, auf allergische Faktoren achten, Rhinitis und Sinusitis zeitnah behandeln und die Nasenwege offen halten – dies ist der Schlüssel zur Vorbeugung. 2. Befallene Zähne frühzeitig untersuchen, erkennen und behandeln, um zahngenogenen Zysten vorzubeugen. 3. Die Erkrankung wird durch eine nasale oder nasalextragale, vollständige Zystenentfernung angegangen, wobei eine offene Drainage zwischen Nebenhöhle und Nase geschaffen wird; bei zahngenogenen Zysten ist zudem der erkrankte Zahn zu entfernen.
Es wird eine Vorstellung in der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde empfohlen; vorab kann über diese Plattform ein Termin vereinbart werden.
Hinweis: Die obigen Informationen dienen nur der gesundheitsbezogenen Aufklärung und ersetzen keine fachärztliche Diagnose. Bei entsprechenden Symptomen suchen Sie bitte umgehend eine reguläre Klinik auf.
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