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Bazilläre Ruhr (Shigellose) ist eine häufige akute intestinale Infektionskrankheit, die durch Shigella-Arten verursacht wird und durch eitrige Kolonentzündung mit allgemeinen toxischen Symptomen, Bauchschmerzen, Diarrhö, Tenesmen und blutig-eitrigem Stuhl gekennzeichnet ist. Shigella dringt in Darmepithel und Lamina propria ein, vermehrt sich und löst eine entzündliche Reaktion mit Kapillar- und Venolenstauung, Exsudation und Infiltration aus; bei schweren Verläufen kommt es zum kleineren Gefäßversagen mit Epitheldegeneration und -nekrose; die abgestoßenen nekrotischen Zellen bilden kleine oberflächliche Ulzera. Die Prävention zielt auf Infektionsquellenkontrolle, Unterbrechung der Übertragung und Stärkung der Abwehrkraft. Frühes Erkennen von Patienten und Keimträgern, rechtzeitige Isolierung und gründliche Behandlung sind wichtig; Beschäftigte in Lebensmittelbetrieben, Kleinkinderstätten und Wasserwerken sollten längerfristig überwacht und ggf. umgesetzt werden.
Koma; Atemversagen; Fieber; Diarrhö; Atemnot; Übelkeit; schaumiger Stuhl; Bauchschmerzen; niedriges Fieber; Erbrechen
Shigella wird mit dem Stuhl von Patienten und Keimträgern ausgeschieden, kontaminiert Hände, Nahrung, Wasser oder erfolgt über Kontakt sowie Fliegen/Kakerlaken und wird schließlich oral aufgenommen. Alle Altersgruppen sind empfänglich; Vorschulkinder sind aufgrund schlechter Hygiene besonders betroffen; Erwachsene mit reduzierter Abwehr und häufigen Kontakten sowie fehlender Kreuzimmunität zwischen verschiedenen Gruppen/Serotypen entwickeln wiederholte Infektionen. Infektionsquellen sind Patienten und Keimträger, vor allem akute und chronisch-okkulte Fälle.
Medikamentöse Therapie, symptomatische Therapie, supportive Therapie
Drei Säulen: (1) Frühes Erkennen, Isolieren und gründliches Behandeln von Patienten und Keimträgern; Beschäftigte in Lebensmittelbetrieben, Kleinkinderstätten und Wasserwerken längerfristig überwachen. (2) Übertragungswege unterbrechen: Wasser, Fäkalien und Ernährung kontrollieren, Fliegen bekämpfen; Händehygiene vor den Mahlzeiten und nach Toilettengang; Personal in der Lebensmittelbranche regelmäßig auf Keimträgerschaft untersuchen. (3) Empfängliche schützen: orale Lebendvakzine aus E.-coli-Stämmen (z. B. E1411) ohne Virulenz mit 85–100% Schutzrate; in China wurden bereits multivalente Lebendvakzine hergestellt.
Es wird empfohlen, die Abteilung für Infektionskrankheiten aufzusuchen; vor dem Besuch kann auf dieser Plattform ein Termin vereinbart werden.
Hinweis: Die obigen Informationen dienen nur der Gesundheitsaufklärung und können eine professionelle medizinische Diagnose nicht ersetzen. Bei entsprechenden Symptomen suchen Sie bitte umgehend eine reguläre Klinik auf.
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