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腹部不适、腹泻、食欲减退、黏液便、低热、恶心
Die Isosporiose ist eine parasitäre Protozoen-Erkrankung, die durch Isospora-Arten im menschlichen Dünndarmepithel verursacht wird. Klinisch: Diarrhö, Übelkeit, Erbrechen, Bauchdruck. Beim Mensch zwei Arten: Isospora belli und I. natalensis; in Europa dominiert I. belli, I. natalensis sehr selten.
Bauchbeschwerden; Diarrhö; Appetitlosigkeit; schleimiger Stuhl; niedriges Fieber; Übelkeit
Ätiologie: I. belli parasitiert im terminalen Duodenum und proximalen Jejunum; Patientenfäkalien enthalten Oozysten (infektiöses Stadium). Oozyste lang-oval, 20–33 × 10–19 μm, einseitig leicht verengt (lasionsartig); Wand zweischichtig, glastransparent; innere Schicht dünn, äußere härter/schwerer durchlässig. Frische Oozyste meist mit 1, gelegentlich 2 Sporoblasten; nach Ausscheidung teilt sich der Sporoblast in 2 und bildet eine Wand – 2 Sporozysten von 7–9 × 12–14 μm; jede Sporozyste teilt sich 2-mal zu 4 Sporozoiten + körnigem Residualkörper. Jede reife Oozyste enthält also 2 Sporozysten mit je 4 Sporozoiten. Lebenszyklus: Schizogonie, Gamogonie, Sporogonie; beide ersten im Wirt. Nach oraler Aufnahme von Nahrung/Wasser mit reifen Oozysten: Oozyste bricht im Dünndarm auf, Sporozoiten schlüpfen und dringen in Epithelzellen ein, entwickeln Trophozoiten, dann Schizonten mit vielen Merozoiten; nach Ruptur invadieren Merozoiten benachbarte Zellen und wiederholen die Schizogonie. Nach ~1 Woche differenzieren sich Merozoiten zu weiblichen/männlichen Gamonten und Gameten; nach Kopulation Zygote mit Wandbildung als Oozyste, die entweder im Wirt reift oder mit dem Stuhl ausgeschieden wird. Pathogenese: Unklar. Invasion und wiederholte Teilung führen zu Mukosaschädigung/-Erosionen, Malabsorption; Stoffwechselprodukte der Parasiten sind vermutlich toxisch. Biopsie: Dünndarmepithel-Zerstörung, Zottenatrophie; teilweise Zottenverlängerung/-verdickung oder fokale flache Zotten; Lamina propria mit Kollagenablagerungen, Eos-, Monozyten-, Lymphozyten-Infiltraten; Epithel mit Parasiten verschiedener Entwicklungsstadien. Chronisch: Zotten verkürzt, Krypten vertieft; neben Eos auch Neutrophile in der Lamina propria.
Medikamentöse Therapie, supportive Therapie
(1) Kein kaltes/rohes Wasser, keine rohen/unreinen Früchte. (2) Händewaschen vor den Mahlzeiten/nach Toilettengang, Nägel kurz schneiden. (3) Nahrung gründlich garen, v. a. Grill/Hotpot. (4) Kinder vom Finger-/Nägelkauen abgewöhnen. (5) Kindern enge Unterwäsche zum Schlafen anziehen, um Kratzen am Anus zu verhindern. (6) Spielzeug regelmäßig waschen oder mit 0,05% Jodlösung abreiben. (7) Wasserquellenmanagement, Kontamination vermeiden.
Es wird empfohlen, die Abteilung für Gastroenterologie aufzusuchen; vor dem Besuch kann auf dieser Plattform ein Termin vereinbart werden.
Hinweis: Die obigen Informationen dienen nur der Gesundheitsaufklärung und können eine professionelle medizinische Diagnose nicht ersetzen. Bei entsprechenden Symptomen suchen Sie bitte umgehend eine reguläre Klinik auf.
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