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Zervikale Dystonie = häufigste fokale Dystonie mit unwillkürlicher tonisch-klonischer Drehung/Kippung des Kopfes. Schmerzhaft. Beginn um das 40.–50. Lebensjahr. Ursache meist idiopathisch. Diagnose: klinisch. Therapie: Botulinum-Toxin-Injektionen (Erste Linie), orale Anticholinergika, Tiefen-Hirn-Stimulation bei therapierefraktären Fällen.
Unwillkürliche Drehung/Kippung des Kopfes (Torticollis, Laterocollis, Ante-/Retrocollis); Schmerzen im Hals-Nacken-Bereich; Muskel-Hypertrophie; sensorischer Trick (Kopfbürste auf Kinn reduziert Dystonie); Verschlechterung bei Stress
Meist idiopathisch (funktionelle Basalganglien-Dysfunktion). Selten: sekundär (Trauma, Medikamente, tumoröse Ursachen).
Erste Linie: Botulinum-Toxin-Injektionen in die beteiligten Hals-Muskeln (Wirkung 3–4 Monate, wiederholen). Zweite Linie: orale Anticholinergika (Trihexyphenidyl). Drittlinie: Tiefen-Hirn-Stimulation des Globus pallidus internus bei therapierefraktären Fällen. Physio-Therapie.
Keine spezifische Prophylaxe.
Es wird empfohlen, die Neurologie aufzusuchen; vor dem Besuch kann auf dieser Plattform ein Termin vereinbart werden.
Hinweis: Die obigen Informationen dienen nur der Gesundheitsaufklärung und können eine professionelle medizinische Diagnose nicht ersetzen. Bei entsprechenden Symptomen suchen Sie bitte umgehend eine reguläre Klinik auf.
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