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百科

Weiblicher Orgasmus-Störung

妇科

Häufige Symptome

四肢肌张力增强、阴道分泌物增多

Erkrankungen und Erkrankungen

Die weibliche Orgasmus-Störung ist ein eigenständiges Syndrom, verschieden von der Libido-Störung oder Erregungs-Störung. Die Frau hat sexuelles Interesse und Verlangen, normale oder sogar starker Libido – aber bei sexueller Aktivität trotz ausreichender und effektiver Stimulation mit normaler Erregungs-Phase (Genital-Schwellung, vaginale Befeuchtung) keinen Orgasmus erreicht, oder Orgasmus-Mangel. Sie erlangt nur niedrig-gradige sexuelle Lust, daher selten oder kaum sexuelle Befriedigung. Unser Wissen über weibliche Sexual-Funktion hinkt noch weit hinter dem über männliche her. Die Stimulations-Typen und -Intensität für den weiblichen Orgasmus variieren; nach klinischer Forschung und Langzeit-Beobachtung gibt es keine klare Verbindung zwischen spezifischen Persönlichkeits-Merkmalen oder psycho-pathologischen Zuständen und Orgasmus-Störung. Kontroll-Studien: Orgasmus-Fähigkeit unabhängig von Vagina-Größe und Vestibulum-Position; Becken-Muskel-Stärke beeinflusst die weibliche Orgasmus-Fähigkeit generell nicht.

Häufige Symptome

Extremitäten-Muskel-Tonus-Erhöhung; vermehrter Vaginal-Ausfluss

Ursachen der Erkrankung

Ursachen sind vielfältig, hauptsächlich sozial-psychisch-seelische Faktoren. Ausländische Studien an vielen orgasmus-gestörten Frauen: über 95% psychisch, nur wenige (<5%) organisch – z. B. degenerative Erkrankungen oder Tumore, die den Orgasmus-Reflex im Rückenmark stören; Defekte der Nerven-Enden in Klitoris oder Vagina-Epithel; endokrine Krankheiten wie Diabetes, Hypothyreose, Hypothalamus-Hypophysen-Gonaden-Unterfunktion. Sozial-psychisch-seelische Faktoren (30%): (1) Soziales Umfeld: viele Sexual-Psychologen sehen, dass Frauen in der modernen Zivilisations-Gesellschaft sexuelle Reaktionen unterdrücken, nicht natürlich und intensiv ausleben können. Daher ist Sexual-Wissen-Education oft einseitig und unwissenschaftlich; in Jugend wird die Frau negativ gegenüber Sexualität konditioniert – viele Frauen sind unwissend oder haben Missverständnisse. Besonders in China, lang-fristig vom feudalen „Mann über Frau" beeinflusst, ist die Sexual-Wissens-Education arm. Frauen in Kindheit, Pubertät und Erwachsenenalter erhalten Sexualität hemmende Erziehung – man soll sexuelle Gefühle und Handlungen unterdrücken. Auf lange Sicht: viele Frauen hemmen sich noch nach der Ehe absichtlich, zeigen sich schüchtern-passiv – dadurch wird der Orgasmus gestört. Die traditionelle Gesellschaft gibt Frauen manchmal negative, unvernünftige sexuelle Vorstellungen mit: der Zweck der Sexualität ist die Fortpflanzung; Geschlechts-Verkehr schade die Lebens-Energie; mit 20 1x/7 Tage, mit 30 1x/10, mit 40 1x/28, mit 50 1x/45, mit 60 kein Sexual-Verkehr (Sun Si-Miao); „wenig begehren im Jung, Enthaltsamkeit im Alt, koste Samen wie Gold, Körper wie Schatz – das verlängert das Leben". Im Sexual-Akt soll die Frau dem Mann folgen, sexuelle Lust und Orgasmus bewusst unterdrücken; Enthaltsamkeit als Tugend der Frau, sonst „unzüchtig". Weibliche Lust-Orgasmus-Suche = „lüstern", weibliche erotische Phantasie = unmoralisch. Einige: Geschlechts-Verkehr ist niedrig, Libido-Minderung normal, Kälte gegenüber Sexualität = Zeichen der Keuschheit, Sex ist Männes-Sache, Kinder-Setzen ist Frauen-Sache, eheliche Sexualität geheim, Geschlechts-Verkehr nur nachts versteckt, nicht mit einander oder anderen kommunizieren; Sorge vor Schmerzen/Verletzungen/Blutungen durch Penis-Eindringen. Libido ist un-umgesetzte Motivation; Motivation ist um-gesetzte Libido. Sexuelle physiologische/psychische Bedürfnisse erzeugen Libido, Libido erzeugt Geschlechts-Verkehr. Daher: wenn eine Frau lang-fristig mit der traditionellen Vorstellung „Sexualität ist niederträchtig, Frauen sollen nicht aktiv sein, Keuschheit/Enthaltsamkeit ist weibliche Tugend" erzogen wird, ist sie der Sexualität negativ eingestellt oder immer schlecht gelaunt – notwendigerweise Libido-Minderung, Kälte, schließlich Orgasmus-Störung. Störungen der äußeren Umgebung: beengte Wohnung, ungeeignetes Bett, helles Licht oder Lärm, undichter Raum, Angst vor Kindern/Fremden; angespannte, druckvolle Arbeit wie lange Überstunden, Misserfolge, angespannte Beziehungen, fehlende Privat-Sphäre, Haus-Arbeit, finanzielle Not – all dies macht es der Frau schwer, sich sexuell zu engagieren, bis sie keinen Orgasmus erreicht. (2) Psychisch-seelische Faktoren: psychogene Faktoren können den weiblichen Orgasmus hemmen. Sexuelles Trauma in der Vergangenheit kann Angst vor Sexualität machen. Manche Frauen haben Angst vor Schmerzen beim Geschlechts-Verkehr, fürchten Schwangerschaft/Fehlgeburt, oder fürchten außer Kontrolle zu geraten bei sexueller Lust/Orgasmus. Emotionale Faktoren oder psychische Krankheiten (Depression, Angst, Zwangsstörung) können die Orgasmus-Störung verursachen. Ersteres: Über-Anspannung, Arbeits-/Lebens-Druck, Konkurrenz, Schreck, Sorge, Traurigkeit; oder Minderwertigkeits-Gefühl bei mittelmäßigem Äußeren und geringen Fähigkeiten – bewusste Vermeidung sexuellen Kontakts. Manche Frauen sind krank oder fürchten, den Mann nicht sexuell befriedigen zu können – Angst. Psychiatrische Patienten wie Depression, Angst und Schizophrenie können ebenfalls Orgasmus-Störung verursachen. Viele Frauen haben tief sitzende Irr-Vorstellungen: Sexualität ist schmutzig/niedrig; Abneigung gegen sexuelle Aktivität und Genitalien, Missverständnisse, Scham vor sexuellen Impulsen. Anderen fehlt Wissen über Sexual-Physiologie, unbekannt die eigene Anatomie, nichts über Klitoris, Schamlippen, Vagina-G-Punkt, Brust, Lippen, Innenseite der Oberschenkel und andere erogene Zonen; können nichts mit Sexualität anfangen; kennen nicht die Geschlechts-Unterschiede der sexuellen Reaktion; verstehen nicht die Regeln und Variationen; verachten Sexualität bei älteren Menschen. Frauen drücken im Sexual-Akt selten ihre bevorzugte Berührungs-Art und Stellung aus. Viele Frauen sorgen sich schon beim Geschlechts-Verkehr, keinen Orgasmus zu erreichen – je mehr Sorge, desto schwieriger der Orgasmus. Manche Frauen aus Reinheits-Gründen hassen den Geschlechts-Verkehr von Grund auf. Andere, die schon Kinder haben oder mehrfache Abtreibungen hinter sich haben, fürchten Schwangerschaft – angespannt, ängstlich. Kindheit oder Pubertät mit sexuellem Trauma oder psychischem Schlag: Inzest, Vergewaltigung, Liebes-Kummer, emotionale Traumata. Frauen mit sexuellem Trauma können depressiv, selbst-vorwurfsvoll sein und sich unterdrücken; manche entwickeln Rache-Gefühle gegen Männer und wollen keinen Kontakt mehr. Daneben: homosexuelle Neigung oder sexueller Missbrauch – alle können eine weibliche Orgasmus-Störung verursachen. Arbeit-Unzufriedenheit, Personal-Streit, finanzielle Not, Haus-Arbeit, eintöniges Leben, zerstreute Aufmerksamkeit, Emotionen/Zuneigung, Äußeres/Manieren des Partners, Alkohol-/Tabak-Missbrauch – alles mögliche Ursachen. Manche Frauen achten im Sexual-Akt peinlich darauf, nicht unanständig zu wirken, den Mann nicht zu verlieren – übermäßige Aufmerksamkeit auf eigenes Äußeres, Worte und Reaktion des Mannes; oder ständiges Erinnern – solche Aufmerksamkeits-Streuung stört den sexuellen Zyklus und den Orgasmus. Manche Frauen erfüllen den Geschlechts-Verkehr nur pflicht-weise, widerwillig. Manche in zerrütteten Familien aufgewachsene Frauen: der Vater grausam, die Mutter leidend – der Eindruck sitzt so tief, dass sie auch nach der Ehe Angst/Misstrauen dem Mann gegenüber haben. Anderen fehlen sexuelle Techniken und Austausch; oder kennen die Grund-Techniken nicht; schämen sich, sexuelle Wünsche zu äußern, trauen sich nicht, über Gefühle im Sexual-Akt zu reden; fehlende Vor-Spiele, Liebkosungen – der Sexual-Akt ist eintönig. All dies kann den Orgasmus-Reflex hemmen. Keine Harmonie zwischen den Partnern, fehlender emotionaler Austausch, Misstrauen, sogar Feindschaft. Manche Frauen misstrauen/hassen den Mann; oder unterschiedliche Vorstellungen von Sexualität – alles kann Orgasmus-Störung verursachen. Erwähnenswert: viele frisch-verheiratete Paare haben keine Liebes-Störungen, sondern fehlendes Sexual-Wissen/-Erfahrung, oder grobe sexuelle Handlungen, zu wenig Einspiel-Zeit – dadurch Unharmonie mit Orgasmus-Störung. Organische Faktoren (30%): klinisch nicht häufig; hauptsächlich urogenitale Erkrankungen: Vulva, Vagina, Uterus und Adnexe, Blase, Harnröhre, Becken-Entzündung, Tumore – verursachen Schmerz beim Geschlechts-Verkehr und hemmen so den Orgasmus. Andere System-Erkrankungen stören die sexuelle Reaktion unterschiedlich und zerstören den Orgasmus. Bei Frauen: un-entwickelte Genitalien, ovarielle endokrine Unterfunktion, schwere Neurasthenie, Tuberkulose, Leber-Nieren-Unterfunktion, Erkrankungen, die das Rückenmark oder Becken-Organe-Nervensystem stören (Rückenmarks-Trauma/-Tumor, Multiple Sklerose, diabetische Neuropathie, amyotrophe Lateralsklerose, schwere Fehlernährung/Vitamin-Mangel, Poliomyelitis); vaginale Blut-Zirkulations-Störung (thrombotischer Verschluss, schwere Arteriosklerose); oder endokrine Erkrankungen wie Diabetes, Hypo-/Hyperthyreose, Hypothalamus-Hypophysen-Gonaden-Unterfunktion – alles kann Orgasmus-Störung verursachen. Kolodny et al.: bei 35,2% der diabetischen Frauen kein Orgasmus. Zusätzlich: Trauma/Verletzung/Operation und medikamentöse Kastration, Becken-Bestrahlung und lang-fristige Anti-Baby-Pille; sowie Nerven-System-Krankheiten wie Psychose, Depression/Angst/Wahn und Zwang, und Anti-Depressiva-Therapie – in doppelter Wirkung kommt es notwendigerweise zu weiblicher Orgasmus-Störung. (1) Vaskuläre Faktoren: Blut-Versorgung des weiblichen Genital-Systems hauptsächlich aus der A. iliaca interna und Ästen. Bei sexueller Erregung weiten sich die Genital-Gefäße, Blut-Fluss steigt. Jede Ursache, die den Blut-Fluss mindert, kann Orgasmus-Störung verursachen: Hochdruck, Hypercholesterinämie, schwere Arteriosklerose, große-Arterien-Entzündung, Diabetes, Rauchen, Becken-Fraktur mit A. iliaca-interna-Schaden, Becken-Operation, Damm-Quetsch-Trauma. Ähnlich dem männlichen Leriche-Syndrom (sattel-förmiger Thrombus am Aorta--Ende, der beide Iliaca-Arterien blockiert, Genital-Ischämie verursacht). Iliaca-Arteriosklerose kann die Blut-Versorgung von Klitoris und Vagina mindern – Vaginal-Wand und Klitoris-Glatt-Muskulatur fibrosiert. (2) Nervöse Faktoren: Erkrankungen/Verletzungen des Rückenmarks, die den Orgasmus-Reflex regulieren, oder des peripheren Nerven-Systems: ZNS-Krankheiten wie Multiple Sklerose, Parkinson-Syndrom, Rückenmarks-Trauma, kranielles Hirn-Tumor, Epilepsie; periphere Nerven-Erkrankungen wie diabetische Neuropathie; Defekte der Nerven-Enden in Klitoris/Vagina. Bestimmte Rückenmarks-Krankheiten können den Orgasmus-Reflex-Weg zerstören. Weibliche vaginale Befeuchtung und Orgasmus laufen über das Nerven-System. Bei kompletten hohen Rückenmarks-Verletzungen trocknet die Vagina aus. Studien: bei kompletten oberen motorischen Neuron-Verletzungen des Sakral-Marks gibt es keine psychogene vaginale Befeuchtung und keinen Orgasmus; bei partiellen Verletzungen ist die psychogene vaginale Befeuchtung noch vorhanden. Bei unteren Rückenmarks-Verletzungen (S2–S5) ist der Orgasmus völlig aufgehoben. Die Forschung über Rückenmarks-Verletzungen weiblicher sexueller Reaktion ist im Gange. (3) Endokrine Faktoren: Hormone spielen eine wichtige Rolle in der weiblichen Sexual-Funktion. Vaginal-Wand-Dicke, Falten und Befeuchtung sind Östrogen-abhängig. Östrogen fördert Damm- und Genital-Nerven-Enden-Entwicklung und -Empfindlichkeit, steigert Libido und Klitoris-Empfindlichkeit, erhöht Uterus-/Vaginal-Sekret, mindert Schmerzen beim Geschlechts-Verkehr. Bei Östrogen-Mangel: Erregbarkeit des Sexual-Zentrums und Libido sinken, Genital-Nerven-Enden atrophieren, Sensibilität stumpf, Vaginal-Wand dünner, pH steigt, Vagina trocken – Geschlechts-Verkehr-Schwierigkeiten und -Schmerzen; auch Orgasmus-Störung. Experiment: Östrogen kann die NO-Synthase(NOS)-Expression erhöhen, die vaginale Mukosa-Funktion wieder-herstellen, Apoptose reduzieren. Östrogen verhindert auch Arteriosklerose und erhöht den arteriellen Blut-Fluss, erhält die sexuelle Reaktion. Einige Studien: Östrogen-Spiegel <50 pg/ml kann Sexual-Störung verursachen; bei >50 pg/ml ist die Inzidenz stark reduziert. Jede Erkrankung/Funktions-Störung in der Hypothalamus-Hypophysen-Gonaden-Achse kann Orgasmus-Störung verursachen: Hypothalamus-Tumor, Hypophysen-Adenom, doppelseitige Ovarektomie, medikamentöse Kastration, Becken-Bestrahlung, Menopause, Ovarial-Früh-Insuffizienz, lang-fristige Anti-Baby-Pille. Haupt-Merkmale: Libido-Minderung oder -Fehlen, Erregungs-Schwierigkeiten, vaginale Gleit-Sekret-Minderung oder Trockenheit – Penis-Eindringen schwer, Schmerzen, schließlich Orgasmus-Mangel. Androgene (hauptsächlich Testosteron) spielen auch eine Rolle in der weiblichen Libido. Viele post-menopausale Frauen mit deutlichem Libid-Abfall – wahrscheinlich wegen Androgen- und Östrogen-Mangel. Daher plädieren einige für die kombinierte Androgen-Östrogen-Gabe, um post-menopausale Libid-Minderung/Aphrodizie zu verbessern. Andere: Diabetes, Hypophysen-Unterfunktion, Hypo-/Hyperthyreose, Cushing-Syndrom, Addison-Krankheit, Großhirn-Funktions-Störung, Depression – alle können endokrine Störungen und Orgasmus-Störung verursachen. Frauen mit psychischen Krankheiten und lang-fristigen Anti-Depressiva – Orgasmus-Störung. Wissenschaftler: SSRIs wie Fluoxetin, Paroxetin, Sertralin sind wirksame Anti-Schizophrenie-Mittel; ihr Mechanismus: 5-HT-Wieder-aufnahme-Blockade in den präsynaptischen Membranen serotonerger Nerven-Enden – erhöhtes 5-HT im Gehirn, antidepressive Wirkung; aber auch Orgasmus-Hemmung mit Libido-Minderung/Orgasmus-Mangel. Nach Absetzen normalisiert sich alles. Neuere: Sildenafil kann SSRI-bedingte weibliche Orgasmus-Störung erfolgreich behandeln. Andere Medikamente, die psychischen Zustand, Nerven-Leitung, Genital-Blut-Versorgung und Sexual-Hormon-Spiegel verändern, können Libido-Minderung, Sexual-Unterfunktion oder Orgasmus-Störung verursachen. Viele Medikamente potenziell hemmend. Große Mengen einiger können hemmend; übliche Dosen generell unauffällig. Mögliche Auslöser: (a) Anti-Schizophrenie: SSRIs (Fluoxetin, Paroxetin, Sertralin, Fluvoxamin, Citalopram); trizyklische Anti-Depressiva (Trazodon, Imipramin, Amitriptylin, Doxepin). (b) Sedativa/Hypnotika: Benzodiazepine (Diazepam, Triazolam, Librium), Barbiturate (Luminal, Pentobarbital); andere wie Meprobamat, Chloralhydrat. (c) Anti-Hochdruck: β-Blocker (Propranolol, Metoprolol), Thiazid-Diuretika (Hydrochlorothiazid), Calcium-Kanal-Blocker (Verapamil); andere wie Hydralazin, Reserpin, Guanethidin. (d) Anti-Peptische-Ulcus: H2-Blocker (Cimetidin), Protonen-Pumpen-Hemmer (Losec), Magen-Motorika (Metoclopramid), cholinergische Agonisten (Propanthelin, Anisodamin). (e) Anti-Epileptika: Phenytoin. (f) Drogen: Cannabis, Kokain, Heroin (Diacetyl-Morphin). Zusätzlich: Alter beeinflusst den weiblichen Orgasmus. Ab 40 Jahren sinken körperliche Leistung und Organ-Funktionen; Genitalien ausgenommen. Frauen in dieser Periode, besonders nach der Menopause: sexuelle physiologische Reaktions-Stärke wird langsam und abgeschwächt. Menopausale Frauen sind nicht mehr so sexuell anziehend wie in der Jugend – diese alters-bedingten sexuellen Veränderungen können leicht zu Orgasmus-Störung führen. Pathogenese: die weibliche sexuelle Erregung ähnelt der männlichen Erektion, auch durch psychische und reflex-artige Mechanismen. Der psychische Mechanismus: durch sexuelle Phantasie, sexuelle Wunsch-Vorstellung und erotische Reize werden die höheren Sexual-Zentren im Gehirn aktiviert – sexuelle Erregung. Der psychische Mechanismus wird leicht durch unbewusste sexuelle Unterdrückung, Anspannung, Angst, Furcht, Depression und unvernünftige Vorstellungen gehemmt. Erregung des Sexual-Zentrums lässt mehr Östradiol (E2) frei; elektrische Signale aktivieren die sakralen (S2–S4) Seiten-Horn-parasympathischen Zentren; über den sympathischen Hypogastrus-Plexus (L1–L3), den parasympathischen Becken-Plexus (S2–S4) und den Pudendus-Nerv zu den Genitalien; der Becken-Nerv setzt Stickstoff-Monoxid (NO) und vasoaktives intestinales Polypeptid (VIP) frei. NO und VIP regulieren vaginale Dilatation und Sekretion; NO bewirkt auch systemische Gefäß-Dilatation. Zusätzlich hemmt die Sexual-Zentrums-Erregung thorakale/lumbale sympathische Neurone; über Noradrenalin (NA) werden Brust-Schwellung, Brustwarzen-Erektion und thorako-abdominale Haut-Röte erzeugt. Neue Studien: humane vaginale Gefäß-Glatt-Muskel- und Klitoris-Schwellkörper-Glatt-Muskel-Zellen exprimieren NOS und Phosphodiesterase-Typ V (PDE5). NOS spaltet L-Arginin zu NO; NO ist ein nicht-adrenerger, nicht-cholinerger (NANC) Neurotransmitter, der bei sexueller Erregung die vaskuläre und nicht-vaskuläre Glatt-Muskulatur des Genital-Systems entspannt. NO wird bei sexuellem Reiz von Klitoris-Schwellkörper-Nerven und Endothel-Zellen freigesetzt; NO aktiviert die zytoplasmatische Guanylat-Cyclase, die Guanosin-Tri-Phosphat (GTP) in cyclisches Guanosin-Mono-Phosphat (cGMP) umwandelt. cGMP als Zweit-Bote: höhere Konzentration senkt intrazelluläres Ca2+ in Glatt-Muskel-Zellen – Glatt-Muskel-Entspannung. Phosphodiesterasen sind wichtig für die Zweit-Boten-Signal-Weiterleitung (cAMP/cGMP). PDE5 baut cGMP zu Guanosin-Mono-Phosphat (GMP) ab – verliert die glatt-muskel-ent-spannende Wirkung. PDE5 kann durch hoche selektive Phosphodiesterase-Hemmer wie Sildenafil gehemmt werden – cGMP bleibt erhalten; kombiniert mit dem NO der Klitoris-Schwellkörper bei sexueller Erregung verstärkt sich die Gefäß-Dilatation – Schamlippen-Schwellung, Klitoris-Erektion, Damm-Wärme, mehr vaginale Gleit-Sekretion – weibliche sexuelle Reaktion stark verstärkt. Ähnlich NO bewirkt auch das NANC-Neurotransmitter VIP eine Entspannung der Klitoris-Schwellkörper- und Vaginal-Glatt-Muskulatur; erhöht Becken- und Vagina-Blut-Fluss sowie vaginale Gleit-Fähigkeit/Sekretion. Literatur: die Kombination von VIP und NO kann den Vaginal- und Klitoris-Blut-Fluss deutlich steigern, die vaginalen Sekrete und die Gleit-Fähigkeit verbessern. Experimente: NO-Donoren wie Nitroprussid und L-Arginin können die isolierte Kaninchen-Klitoris-Schwellkörper-Glatt-Muskel-Entspannung verstärken. Ob das auch beim Menschen wirkt, ist noch nicht klar. Der reflex-artige Erregungs-Mechanismus: durch Reizung von Vulva, Genitalien, Ganzkörper-Haut, Geruchs-, Hör-, Seh- und Tast-Rezeptoren – reflex-artige sexuelle Erregung. Sinnes-Impulse kommen von Gehirn-Sexual-Lust-Gefühl sowie Klitoris, Mons pubis, Schamlippen, Brustwarzen – periphere Druck-Reizung – durch höhere Sexual-Zentren auf Atem-Zentrum (schnelle Atmung), Herz-Kreislauf-Zentrum (Herz-Raten-Erhöhung, Blutdruck-Erhöhung, Haut-Röte), Muskel-Tonus-Zentrum (Muskel-Tonus-Erhöhung). Zuletzt konvergieren alle Erregungen im Hypothalamus und Hirnstamm; Abgang über T12–L2 und S1–S4 – rhythmisches Kontrahieren des Muskel ischiocavernosus, bulbocavernosus und der Damm-Quer-Muskulatur. Die weibliche Vagina hat fast keine Rezeptoren; beim Mann konzentrieren sie sich auf Eichel und Vorhaut-Bändchen. Das ist ein Unterschied zur Frau. Äußere Genital-Reize wandern über Pudendus-Nerv, Hypogastrus-Nerv, genito-femoralen Nerv und ilio-inguinalen Nerv zum T12–L2-Seiten-Horn; dort wird das sympathische Zentrum gehemmt, das S1–S4-Seiten-Horn-parasympathische Zentrum aktiviert; Abgang über Becken-Nerv (parasympathisch), Hypogastrus-Nerv (sympathisch) und Pudendus-Motor-Fasern – sexuelle Erregung. Wenn das Gehirn-Sexual-Lust-Gefühl fehlt, Klitoris-/Brustwarzen-Druck-Reiz zu schwach, die Gehirn-Aufmerksamkeit zerstreut oder das Bewusstsein getrübt ist, die rhythmische Kontraktion der Damm-Muskulatur wird nicht wahrgenommen – dann entsteht eine reflex-artige Orgasmus-Störung. Unvernünftige weibliche sexuelle Vorstellungen, unbewusste Kälte, sexuelle Trauma-Erinnerungen, un-harmonische Ehe, Schwangerschafts-Angst, Arbeits-/Lebens-Druck, Depression, Angst, Anspannung und Furcht – all das hemmt über die höheren Zentren den reflex-artigen Mechanismus und führt zu sexueller Erregungs-Störung. Zusätzlich: dem Mann fehlt es an Liebkosungen; er kennt die erogenen Zonen wie Brustwarze, Haut, Mons pubis, Schamlippen, Klitoris nicht; fehlendes Vor-Spiel; nur Penis-Eindringen und -Bewegungen – die Vagina hat keine Rezeptoren – die Frau kann natürlich kaum erregt werden – das führt notwendigerweise zu Orgasmus-Störung. Hormone regulieren auch die weibliche Sexual-Funktion. Östrogen (hauptsächlich Östradiol) beeinflusst die Funktion zentraler und peripherer Nerven-Zellen und die Nerven-Signal-Weiterleitung. 1966 berichteten Masters et al. über Menopausen-Frauen: die physiologischen Veränderungen bei Orgasmus-Störung hängen teilweise mit dem Östrogen-Abfall zusammen. Bei Östradiol <50 pg/ml ist der Zusammenhang direkt; Östrogen-Substitution verbessert deutlich. Östrogen reguliert die NOS in Vagina/Klitoris – fördert NO, stärkt Vagina-Klitoris-Blut-Fluss; NO schützt und erweitert die iliaca-Arterien, verzögert die Arteriosklerose. Zusätzlich: Östrogen fördert die zentrale und periphere Nerven-Leitung, stärkt die Sensibilität des Pudendus-Nervs. Östrogen ist wichtig für die vaginale Mukosa-Falten und Glatt-Muskel-Dicke, erhöht die vaginale Gleit-Fähigkeit. Außerdem: Östrogen verbessert durch Gefäß-Dilatation die arterielle Versorgung von Vagina, Klitoris und Harnröhre. Studien: nach Menopause oder Ovarektomie führt der Östrogen-Abfall zu weniger NO in der Vaginal-Wand, mehr Apoptose, Atrophie/Fibrose der Glatt-Muskulatur – Vagina-Trockenheit, Säure-Abfall, Genital-Sensibilitäts-Verlust, Geschlechts-Verkehr-Schmerzen – schließlich Orgasmus-Störung. Bei post-menopausalen Frauen kann Östrogen-Substitution die Funktionen von Klitoris und Vagina wieder-herstellen und auf nahezu prä-menopausales Niveau bringen. Darüber hinaus: erniedrigte Blut-Androgene (hauptsächlich Testosteron) hängen mit weiblicher Libido, Erregung, Genital-Sensibilität und Orgasmus-Veränderungen zusammen. Einige berichten: Testosteron-Präparate können die Libid-Minderung bei pre- und post-menopausalen Frauen verbessern.

Therapieverfahren

Psychotherapie, medikamentöse Therapie

Vorbeugende Maßnahmen

Aktive Prävention, wissenschaftliche Anleitung, korrekte Therapie weiblicher Orgasmus-Störung ist ein unverzichtbarer Teil von Ehe, Familie, sozialer Ruhe und geistiger Zivilisation. In den letzten Jahren hat die Menschheit die sexuelle Gesundheit und Harmonie bisher nie so stark gewichtet; sexuelle Unwissenheit und Aberglauben mindern aber die Lebens-Qualität. Daher: Sexual-Wissenschaft-Aufklärung und -Anleitung; bei organischen Erkrankungen die korrekte Behandlung.

Zuständige Fachabteilung

Es wird eine Vorstellung in der Gynäkologie empfohlen; vorab kann über diese Plattform ein Termin vereinbart werden.

Hinweis: Die obigen Informationen dienen nur der gesundheitsbezogenen Aufklärung und ersetzen keine fachärztliche Diagnose. Bei entsprechenden Symptomen suchen Sie bitte umgehend eine reguläre Klinik auf.