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虹膜蓝色、瞳孔大小不等、结节、睫状充血、虹膜异色
Die Fuchs-Heterochromie-Iridocyclitis (Fuchs's syndrome) ist eine chronische nicht-granulomatöse Iridocyclitis, die hauptsächlich ein Auge befällt; die Erkrankung beginnt schleichend, die Entzündung ist leicht, meist finden sich nach der Hornhaut stern-förmige KP (verteilt über die Hornhaut oder im Pupillar-Bereich), Iris-Depigmentierung u. a.; sie neigt zu komplizierender Katarakt und sekundärem Glaukom.
blaue Iris; Anisokorie; Knoten; ciliare Injektion; Iris-Heterochromie
(1) Ursache: Die Ursache ist unklar. (2) Pathogenese: Der Mechanismus ist noch nicht bekannt – derzeit gibt es folgende Theorien: 1. Entwicklungs-Störung: Fuchs vermutete, dass fetal oder neonatal ein Faktor die normale Uvea-Entwicklung hemmt – dies führt zur Iris-Heterochromie; später wirken unklare pathologische Faktoren auf dieser Grundlage und erzeugen eine anhaltende, aber sehr leichte Entzündung – allmählich KP, Kammerwasser-Trübung, Glaskörper-Trübung, Iris-Atrophie, danach Linsen-Stoffwechsel-Störung oder Kammerwasser-Abfluss-Behinderung mit komplizierender Katarakt oder sekundärem Glaukom. 2. Nervöse Faktoren: Nach Beobachtung der Beziehung zwischen HI und Horner-Syndrom bzw. Parry-Romberg-Syndrom und Tier-Experimenten (Durchtrennung eines sympathischen Nervs) vermuten viele Forscher: HI hängt mit der Unterbrechung der intraokularen sympathischen Bahn zusammen – es entsteht ein trophischer Defekt, der die Melanin-Korn-Bildung hemmt; gleichzeitig erhöht dies die Permeabilität der Iris-Gefäße mit Protein-Austritt, Kammerwasser-Trübung und Freisetzung von Entzündungs-Mediatoren. 3. Genetische Faktoren: Nur in Ausnahmefällen gibt es Familien-Anamnese – die Wahrscheinlichkeit ist zu niedrig, um eine Vererbung zu beweisen; doch im Vergleich zur Normal-Bevölkerung gibt es keinen Unterschied in der HLA-A- oder HLA-B-Verteilung, aber die HLA-CW3- und HLA-DRw53-Frequenz ist erniedrigt – dies deutet auf HLA-assoziierte genetische Faktoren hin. 4. Immun-Faktoren: Im Kammerwasser von HI-Patienten findet man Plasma-Zellen und Lymphozyten – die Entzündung ist wahrscheinlich immun-vermittelt; François u. a. fanden durch Elektrophorese erstmals einen relativ erhöhten γ-Globulin-Spiegel im Kammerwasser; Dernouchrnps bestätigte danach mit der Relativ-Konzentrations-Methode, dass 80 % der erkrankten Augen IgG im Kammerwasser haben; der lösliche IL-2-Rezeptor-Spiegel im peripheren Blut ist erhöht – dies zeigt eine systemische Lymphozyten-Aktivierung bei HI; zudem haben etwa 90 % der Patienten Auto-Antikörper gegen das Hornhaut-Epithel, 70 % eine zelluläre Immun-Reaktion auf Hornhaut-Antigen (hauptsächlich 54 kD) – dies ist signifikant höher als bei Gesunden und anderen Uveitis-Formen; zudem wird ein Zusammenhang mit zirkulierenden Immunkomplexen, α-Linsen-Protein-Antigen-Reaktion oder bestimmten Erregern (Tuberkulose, Streptokokken, Toxoplasma) vermutet; all diese immunologischen Befunde zeigen, dass das Immunsystem an der Entstehung und dem Fortschreiten von HI beteiligt ist.
Medikamentöse Therapie, supportive Maßnahmen, operative Behandlung
Wirksame Prophylaxe gibt es bisher nicht – Früherkennung und frühe Diagnose sind der Schlüssel.
Es wird eine Vorstellung in der Augenheilkunde empfohlen; vorab kann über diese Plattform ein Termin vereinbart werden.
Hinweis: Die obigen Informationen dienen nur der gesundheitsbezogenen Aufklärung und ersetzen keine fachärztliche Diagnose. Bei entsprechenden Symptomen suchen Sie bitte umgehend eine reguläre Klinik auf.
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