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Zwangsstörung = Krankheitsbild mit wiederkehrenden, ungewollten Zwangsgedanken und/oder Zwangshandlungen. Betroffener erkennt die Zwänge als irrig an, kann sie aber nicht unterdrücken. Leidet stark unter der Störung. Lebenszeit-Prävalenz ~2–3%. Diagnose: klinisch. Therapie: KVT (Expositions- und Reaktionsverhinderung), SSRI (Fluoxetin, Clomipramin). Bei Therapie-Resistenz: Tiefen-Hirn-Stimulation.
Zwangsgedanken (Kontamination, Zweifel, Ordnung); Zwangshandlungen (Waschen, Zählen, Prüfen, Ordnen); deutlicher Leidens-Druck; Zeitaufwand (>1h/Tag); soziale Beeinträchtigung
Multifaktoriell: genetische Prädisposition, Störung im orbitofrontalen Kortex-Basalganglien-Thalamus-Kreislauf. Serotonin- und Dopamin-System beteiligt. Trigger: Stress, Infektionen (PANDAS bei Kindern).
Erste Linie: KVT mit Expositions- und Reaktionsverhinderung (VR). Pharmakotherapie: SSRI in hoher Dosis (Fluoxetin, Fluvoxamin, Sertralin) über ≥12 Wochen. Clomipramin (trizyklisch) bei unzureichendem Ansprechen. Bei Therapie-Resistenz: atypische Antipsychotika als Augmentation. Schwerste Fälle: Tiefen-Hirn-Stimulation (Nucleus accumbens).
Früherkennung. Stress-Management. Kognitive Verhaltenstherapie reduziert Rückfall-Risiko.
Es wird empfohlen, die Psychiatrie/Psychotherapie aufzusuchen; vor dem Besuch kann auf dieser Plattform ein Termin vereinbart werden.
Hinweis: Die obigen Informationen dienen nur der Gesundheitsaufklärung und können eine professionelle medizinische Diagnose nicht ersetzen. Bei entsprechenden Symptomen suchen Sie bitte umgehend eine reguläre Klinik auf.
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