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Neuroendokrine Tumoren (NET) sind heterogene, aus neuroendokrinen Zellen entstandene Tumoren des gastroenteropankreatischen Systems und der Lunge. Sie können hormonell aktiv sein (Karzinoid-Syndrom, Insulinom, Gastrinom) oder inaktiv. Die Prognose hängt von Differenzierungsgrad und Stadium ab.
Hormonell aktiv: flush, Diarrhö, Herzklappenveränderungen (Karzinoid-Syndrom); Hypoglykämie (Insulinom); Ulkusleiden (Gastrinom); Zuckungen, Hautrötung. Inaktiv: raumforderungsbedingte Symptome; Blutung; Schmerzen; Ikterus; Gewichtsverlust.
Monoklonale Proliferation neuroendokriner Zellen mit Expression von Chromogranin A und Synaptophysin; Risikofaktoren: MEN1, NF1, von-Hippel-Lindau-Syndrom, chronische Atrophische Gastritis.
Kurative chirurgische Resektion bei lokalisierten Tumoren; somatostatin-Analoga; Peptide-Rezeptor-Radionuklidtherapie (PRRT); zielgerichtete Therapie (Everolimus, Sunitinib); Chemotherapie (Streptozotocin, Temozolomid) bei hochgradigen NET; supportive hormonelle Symptomkontrolle.
Genetische Beratung bei familiärer Häufung; frühzeitige Abklärung hormonell aktiver Symptome; Screening bei MEN1-Patienten.
Onkologie, Gastroenterologie, Endokrinologie, Viszeralchirurgie, Nuklearmedizin.
Hinweis: Die obigen Informationen dienen nur der Gesundheitsaufklärung und können eine professionelle medizinische Diagnose nicht ersetzen. Bei entsprechenden Symptomen suchen Sie bitte umgehend eine reguläre Klinik auf.
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