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Das Liposarkom ist der häufigste bösartige Tumor des Weichgewebes; jener bösartige Tumor, der aus unreifen mesenchymalen Zellen rund um die Blutgefäße der Brust zu Fettzellen differenziert, heißt Brust-Liposarkom (liposarcoma of breast).
Brustdrüsen-Schwellung beim älteren Mann; Krampadern; Brustknoten; Fernmetastasierung des Mammakarzinoms
Erkrankungsursache: Die Ursache des Tumors ist unbekannt; ein lokales Weichteil-Trauma kann ein Auslöser sein. Pathogenese: Die Erkrankung geht meist aus dem Fettgewebe der Brust, kann aber auch aus multipotenten mesenchymalen Geweben entstehen – daher kann sie sowohl von einem Fibrom als auch von einem Phyllodes-Tumor ausgehen. 1. Makroskopisch: Das Liposarkom ist gelappt, meist einzeln, 1–20 cm im Durchmesser, kann sogar die ganze Brust befallen und eine große Raumforderung bilden; die Grenze ist klar, die Konsistenz weich und elastisch, der Schnitt glatt, manchmal gallertig, hellgelb oder bräunlich-gelb, oft mit zystischer Entartung und blutiger Nekrose. Der Tumor hat keine vollständige Kapsel, kann Nachbargewebe infiltrieren und ringsum Knoten bilden. 2. Histologisch: Das Brust-Liposarkom ähnelt den Liposarkomen anderer Lokalisation; alle Fettzell-Typen enthalten Fettropfen, doch die meisten sind gut differenzierte Liposarkome, während das pleomorphe spindzellige seltener ist. Je nach Struktur unterscheidet man verschiedene Typen – doch an verschiedenen Stellen eines Präparats können auch mehrere Typen zugleich vorkommen. (1) Lipom-ähnliches Liposarkom: besteht vor allem aus reifen Fettzellen, deren Zellvolumen stärker schwankt als bei normalen Fettzellen; man sieht wenige deformierte Kerne, durchsetzt mit Stern- oder Spindelzellen und myxoider Grundsubstanz. Dieser Tumor ist ein relativ gutartiges „Grenzgewächs" – nach Exzision kann er rezidivieren. (2) Gut differenziertes myxoides Liposarkom: besteht vor allem aus spindel- und sternzelligen myxoiden Zellen, dichten Kapillaren und viel an sauren Mukopolysacchariden reicher Grundsubstanz; die Zell-Atypie ist nicht sehr ausgeprägt. (3) Schlecht differenziertes myxoides Liposarkom: neben embryonalen und reifen Fettzellen sieht man viele undifferenzierte Zellen, riesige atypische Lipoblasten sowie lipidhaltige mono- oder mehrkernige schaumige Zellen. (4) Pleomorphes Liposarkom: die Tumorzellen sind vielfältig – rundlich, oval, spindelig; die Zell-Atypie ist ausgeprägt und schwer von anderen undifferenzierten bösartigen Mesenchym-Tumoren zu unterscheiden; das Unterscheidungsmerkmal liegt im Nachweis atypischer Lipoblasten mit lipidhaltigen Vakuolen im Zytoplasma.
Operative Behandlung, medikamentöse Therapie, Strahlentherapie, supportive Maßnahmen
(1) Wird eine fibrozystische Brusterkrankung entdeckt, behandeln Sie sie sofort – zögern Sie nicht. (2) Stillende Frauen sollen bei jedem Stillen möglichst viel Milch entleeren – dies steigert einerseits die Milchbildung und mindert andererseits die Verweildauer der zurückgebliebenen Milch in der Brust. (3) Trinken Sie weniger Alkohol oder ganz darauf zu verzichten. Westliche Studien belegen, dass trinkende Frauen leichter an Brustkrebs erkranken als nicht-trinkende. (4) Frauen mit Brustkrebs in der Familie sollten – neben der regelmäßigen Selbstuntersuchung – wiederholt eine umfassende ärztliche Untersuchung vornehmen. Für diese Erkrankung gibt es noch keine wirksame Vorbeugung; frühzeitiges Erkennen und Diagnostizieren ist der Schlüssel.
Es wird eine Vorstellung in der Chirurgischen Onkologie empfohlen; vorab kann über diese Plattform ein Termin vereinbart werden.
Hinweis: Die obigen Informationen dienen nur der gesundheitsbezogenen Aufklärung und ersetzen keine fachärztliche Diagnose. Bei entsprechenden Symptomen suchen Sie bitte umgehend eine reguläre Klinik auf.
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