Wir bauen Sprach-, Kanal- und Prozessbarrieren im grenzüberschreitenden Behandeln ab — die besten Ärzte werden Ihre persönlichen Ärzte.
300 Partnerkliniken der Klasse A · 3.000+ Topexperten · One-Stop-Service in allen Fachrichtungen
粪便脓血、腹痛、乏力、低热、消瘦、便秘、消化不良
Das Sigma-Kolon-Karzinom ist ein bösartiger Tumor im Sigma-Kolon und gehört zu den Kolon-Karzinomen. Die Früh-Symptome sind meist leicht oder unauffällig und werden leicht übersehen; das klinische Bild lautet: anhaltendes Bauch-Unbehagen, dumpfer Schmerz, Blähung, Verstopfung – nach üblicher Therapie nicht linderbar; ohne klaren Anlass veränderte Stuhl-Gehwohnheiten wie Durchfall, Verstopfung oder beides abwechselnd; eitrig-blutiger, schleimiger Stuhl oder Blut im Stuhl; bei manchen Patienten ist ein abdomineller Tumor tastbar; im Spät-Stadium kann ein Darm-Verschluss auftreten. Die Koloskopie oder das Röntgen-Barium-Einlauf-Verfahren oder die Doppel-Kontrast-Aufnahme zeigen die typischen Merkmale; die pathologische Untersuchung stellt die Diagnose.
Blut-Eiter-Stuhl; Bauchschmerz; Mattigkeit; leichtes Fieber; Abmagerung; Verstopfung; Verdauungs-Störung
1. Erkrankungs-Alter: die meisten Patienten erkranken nach dem 50. Lebensjahr. 2. Familien-Anamnese: Hat ein Angehöriger ersten Grades (etwa die Eltern) ein kolorektales Karzinom durchgemacht, so ist das lebenslange Risiko um das 8-fache erhöht; etwa ein Viertel der Neuerkrankten hat eine familiäre Vorbelastung. 3. Kolon-Erkrankungen: Manche Kolon-Erkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa heben das Risiko um das 30-fache. 4. Polypen: Die meisten kolorektalen Karzinome gehen aus kleinen präkanzerösen Läsionen hervor – den Polypen; unter ihnen entarten villöse adenomatöse Polypen am ehesten zu Krebs (etwa 25 %), tubulöse adenomatöse zu 1–5 %. 5. Gen-Merkmale: Einige familiäre Tumor-Syndrome wie das erbliche nicht-polypöse Kolon-Karzinom heben das Risiko deutlich an und führen zu früherem Erkrankungs-Alter.
Medikamentöse Therapie, operative Behandlung
Das Kolon-Karzinom ist der dritthäufigste Tumor in der weltweiten Todes-Statistik; obgleich die Behandlung große Fortschritte machte, hat sich die 5-Jahres-Überlebens-Rate des fortgeschrittenen Karzinoms kaum gebessert – daher gewinnt die Vorbeugung an Bedeutung. Nach der Theorie der mehrstufigen Krebs-Entstehung durchläuft das Kolon-Karzinom die 3 Phasen Initiation, Promotion und Progression; morphologisch: normale Schleimhaut → Wucherung → Adenom → Entartung → Infiltration. Nimmt man die familiäre adenomatöse Polyposis als Modell, so dauert die Natur-Geschichte 10–35 Jahre – eine günstige Chance zur Vorbeugung. Danach ergeben sich folgende Strategien: 1. Primär-Prophylaxe – vor der Tumor-Entstehung die Exposition der Dickdarm-Mundschleimhaut gegen Karzinogene mindern, die Krebs-Entartung der Epithel-Zellen hemmen. Dazu: diätetische Intervention, Chemoprävention und Behandlung präkanzeröser Läsionen. (1) Diätetische Intervention: Burkitt wies früh auf das „moderne" Kolon-Karzinom mit seiner westlichen Lebensweise hin; Studien zeigten den Zusammenhang mit zu viel Energie, Übergewicht, gesättigten Fettsäuren, zu wenig Bewegung und zu wenig Ballaststoffen und Mikro-Nährstoffen (Vitamine A, E, C, Selen, Kalzium). Doch große prospektive Studien (u. a. Nurse-Health-Studie, Cochrane-Review an 4349 Probanden) konnten die Schutzwirkung der Ballaststoffe in 2–4 Jahren nicht bestätigen. (2) Chemoprävention: Der Einsatz natürlicher oder synthetischer Chemopräventiva (CPA), um der Tumor-Entstehung vorzubeugen. ① Aspirin und NSAR hemmen COX-1/COX-2, blockieren Prostaglandine, fördern die Apoptose und hemmen die Angiogenese – Kohorten-Studien zeigen ein um 0,6–0,7 gesenktes Risiko, doch randomisierte Studien bestätigten dies nicht. ② Folsäure: Hohe Folsäure-Aufnahme senkt das Risiko, die Schutzwirkung zeigt sich erst nach 15 Jahren. ③ Kalzium: senkt das Adenom-Risiko (RR 0,85). ④ Östrogene: Hormonersatz-Therapie senkt die Kolon-Karzinom-Mortalität um 20–30 %. ⑤ Vitamine und Antioxidanzien: mehrere Studien bestätigten keine Schutzwirkung. (3) Behandlung präkanzeröser Läsionen: Vor allem adenomatöse Polypen, Colitis ulcerosa und Morbus Crohn; die meisten Karzinome entarten aus Adenomen. Ohne Exzision entarten 4 % binnen 5 Jahren, 14 % binnen 10 Jahren, bis 24 % binnen 20 Jahren. Die National Polyp Study (NPS) an 1418 Patienten zeigte nach Adenom-Exzision eine um 88–90 % gesenkte Inzidenz. 2. Sekundär-Prophylaxe – Screening der Hochrisiko-Gruppen, um asymptomatische präklinische Tumore zu finden. Die 5-Jahres-Überlebens-Rate beträgt beim Carcinoma in situ 94,1 %, bei Dukes A 84,6 %, bei Fern-Metastasierung nur 5,7 %. Methoden: (1) Digitale rektale Untersuchung – begrenzt wirksam. (2) Fächer-Okkultblut-Test (FOBT) – wirtschaftlich, einfach; chemisch mit Guajak Sensitivität 40–60 %, Spezifität 90–98 %; mindestens 3 randomisierte Studien bestätigen die Senkung der Mortalität um bis 43 % – daher Klasse-A-Empfehlung der USPSTF. (3) Immunologisches FOBT – höhere Spezifität und Sensitivität (bis 87 %). (4) Sigmoidoskopie – senkt die Mortalität um 70–90 %. (5) Gesamte Koloskopie – wirksam, aber teuer und mit Komplikationen (0,3 % Perforation, Mortalität 1/20000). (6) Doppel-Kontrast-Einlauf – erfasst das gesamte Kolon, wenige Komplikationen. 3. Tertiär-Prophylaxe – aktive Behandlung klinischer Tumor-Patienten, um die Lebensqualität zu heben und die Überlebens-Zeit zu verlängern.
Es wird eine Vorstellung in der Onkologie empfohlen; vorab kann über diese Plattform ein Termin vereinbart werden.
Hinweis: Die obigen Informationen dienen nur der gesundheitsbezogenen Aufklärung und ersetzen keine fachärztliche Diagnose. Bei entsprechenden Symptomen suchen Sie bitte umgehend eine reguläre Klinik auf.
|