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Paratyphus ist eine akute Infektionskrankheit, die durch drei Salmonella-Arten verursacht wird: Paratyphus A (Salmonella Paratyphi A), Paratyphus B (S. Paratyphi B) und Paratyphus C (S. Paratyphi C). Paratyphus A und B ähneln klinisch dem Typhus, verlaufen aber leichter und kürzer; Paratyphus C zeigt ein besonderes Bild und kann als leichter Typhus, als akute Gastroenteritis oder als Sepsis auftreten.
Positive Widal-Reaktion; Bauchschmerzen; Durchfall
Es gibt drei Erreger: ① Paratyphus A-Bazillus (Salmonella Paratyphi A); ② Paratyphus B-Bazillus (Salmonella Paratyphi B); ③ Paratyphus C-Bazillus (Salmonella Paratyphi C). Die drei Stäbchen gehören zu den Gruppen A, B und C der Gattung Salmonella und lassen sich phagentypisieren. Alle Paratyphus-Bazillen besitzen O- und H-Antigene; Paratyphus C trägt zusätzlich das Vi-Antigen. Unter natürlichen Bedingungen infizieren Paratyphus-Bazillen nur Menschen. Bei geschwächter Immunkraft erfolgt die Infektion über Umweltkontakt oder Kontakt mit Kranken und führt zu den typischen Paratyphus-Symptomen.
Medikamentöse Therapie, supportive Therapie
Die Prävention ist eine kombinierte Maßnahme mit Fokus auf dem Unterbrechen von Übertragungswegen. 1. Infektionsquellenkontrolle: frühzeitige Isolierung und Behandlung; Isolierung bis 15 Tage nach Abklingen der klinischen Symptome und Normalfieber; alternativ Stuhlkulturen alle 5–7 Tage bis 2 aufeinanderfolgend negative Befunde. Ausscheidungen, Toiletten, Geschirr, Kleidung desinfizieren; chronische Keimträger in Ernährungs-, Kleinkinder- und Wasserberufen regelmäßig untersuchen und ggf. umsitzen; enge Kontaktpersonen 23 Tage überwachen; fieberhafte Verdachtsfälle früh isolieren. 2. Übertragungswege unterbrechen: 3-Kontrolle-1-Bekämpfung (Wasser, Ernährung, Fäkalien kontrollieren, Fliegen bekämpfen); Händewaschen vor den Mahlzeiten und nach Toilettengang; kein rohes Wasser, keine unsaubere Nahrung. 3. Schutz der Empfänglichen: Typhus-Schutzimpfung bietet gewissen Schutz; in Endemiegebieten kann der kombinierte Typhus-/Paratyphus-A/B-Dreifachimpfstoff gegeben werden. Der attenuierte orale Lebendimpfstoff Ty21a wurde 1989 in den USA zugelassen, hat geringe Nebenwirkungen und eine gewisse Schutzwirkung.
Es wird empfohlen, die Abteilung für Infektionskrankheiten aufzusuchen; vor dem Besuch kann auf dieser Plattform ein Termin vereinbart werden.
Hinweis: Die obigen Informationen dienen nur der Gesundheitsaufklärung und können eine professionelle medizinische Diagnose nicht ersetzen. Bei entsprechenden Symptomen suchen Sie bitte umgehend eine reguläre Klinik auf.
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