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腹泻、腹胀、腹痛、乏力、头昏、恶心
Die Sarkosporidiose ist eine Zoonose, die durch Sarcocystis-Arten verursacht wird. Humane Infektionen sind meist asymptomatisch oder nur leicht/vorübergehend. Sarcocystis kann den Menschen als Endwirt oder Zwischenwirt befallen. Als Endwirt relevant: S. suihominis (Schwein-Mensch) und S. bovihominis (Rind-Mensch), gemeinsam „intestinale Sarkosporidiose". Als Zwischenwirt in der menschlichen Muskulatur: „muskuläre Sarkosporidiose". Nach versehentlicher Aufnahme von Zysten wird der Mensch Endwirt: Bradyzoiten schlüpfen, invadieren Becherzellen der Dünndarmmukosa, vollziehen Gamogonie, wandern in die Lamina propria zur Sporogonie und reifen zu Oozysten. Bei Aufnahme reifer Oozysten mit dem Wirtsstuhl wird der Mensch Zwischenwirt mit Sarkozysten in der Muskulatur.
Diarrhö; Blähungen; Bauchschmerzen; Schwäche; Schwindel; Übelkeit
Ätiologie: Wie oben. Pathogenese: Sarcocystis ist für Zwischenwirte meist pathogen, für Endwirte schwach/ohne Pathogenität. Humane Infektionen: (a) „intestinale Sarkosporidiose" durch rohes/ungegartes Schweine-/Rindfleisch mit Sarkozysten (Mensch = Endwirt); (b) „muskuläre Sarkosporidiose" durch oozysten-/sporozysten-kontaminierte Nahrung (Mensch = Zwischenwirt). In der Lamina propria des menschlichen Darms lebende Sarkozysten rufen selten Läsionen oder nur leichte Entzündung hervor; intakte Muskel-Sarkozysten haben nur leichte mechanische/nährende Wirkung. Bei Degeneration von Metrozyten/Bradyzoiten entsteht Sarkozystin (stark toxisches Polypeptid) mit lokaler Entzündung; bei Zystenruptur sehr starke Reaktion mit allergischen Phänomenen. Tierexperimentell ähnelt Sarkozystin bakteriellem Endotoxin und löst bei Nutztieren Endotoxin-Schock mit Fieber, Blutung, Ödem, Tod aus; es hemmt direkt das Knochenwachstum und Somatostatin und beeinflusst indirekt das Tierwachstum. Pathologie intestinal: leicht; gelegentlich Mesenteriallymphknoten-Ödem/-Nekrose. Muskel: meist Dermatomyositis/Myositis mit petechialen Blutungen, knotigen Granulomen oder grau-weißen herdförmigen Läsionen; histologisch Muskeldegeneration, interstitielle Fibrose, quergestreifte Blutungen, Lymphozyten-/Plasmazellen-/wenig Eos-Infiltrate; Myokarddystrophie und Myofaserdegeneration.
Medikamentöse Therapie, supportive Therapie
Gesundheitsaufklärung: (1) Ernährungshygiene: kein rohes/ungegartes Schweine-/Rindfleisch; kein hygienisch bedenkloses Wasser trinken. (2) Nutztierhaltung: Schweine/Rinder/schafe gut halten; Fäkalien sachgerecht behandeln; Trinkwasser/Nahrung vor Hund-/Katzenfäkalien-Kontamination schützen.
Es wird empfohlen, die Abteilung für Infektionskrankheiten aufzusuchen; vor dem Besuch kann auf dieser Plattform ein Termin vereinbart werden.
Hinweis: Die obigen Informationen dienen nur der Gesundheitsaufklärung und können eine professionelle medizinische Diagnose nicht ersetzen. Bei entsprechenden Symptomen suchen Sie bitte umgehend eine reguläre Klinik auf.
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