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A20.900

Pest

传染科

Häufige Symptome

昏迷、腹泻、呼吸困难、衣玉品、烦躁不安、腹痛、乏力、低热、发绀、恶心、毒血症

Erkrankungen und Erkrankungen

Pest (Yersinia-pestis-Infektion) wird v. a. durch Rattenflöhe übertragen – hochkontagiöse Naturherderkrankung wilder Nager. Klinik: Fieber, schwere Toxikose, Lymphknotenschwellung, Pneumonie, Blutungsneigung. Historisch große Pandemien mit Millionen Toten; auch in China vor 1949 mehrfach epidemisch mit extrem hoher Letalität.

Häufige Symptome

Koma; Diarrhö; Dyspnoe; Unruhe; Bauchschmerz; Schwäche; Subfebrilia; Zyanose; Übelkeit; Toxikose

Ursache und Pathogenese

Übertragung: (1) Rattenfloh-Biss (Hauptweg) – Nager→Floh→Mensch, v. a. Xenopsylla cheopis. (2) Tröpfcheninfektion bei Lungenpest (Mensch→Mensch), große Epidemien möglich. (3) Hautkontakt bei Häutung/Fleisch infizierter Nager, Eiter/Sputum-Kontakt, offene Hautwunden. (4) unzureichend durchgegartes infiziertes Fleisch. Pathogenese: nach Haut-Eintritt lymphogen zu regionären Knoten mit primärer Lymphadenitis/Umgebungsentzündung; Knoten hyperämisch/blutend, konfluierend, Ödem/Hämorrhagie; viele Erreger/Toxine im Knoten → Blutbahn → Allgemeininfektion, Sepsis, schwere Toxikose. Bleibt es lokal: Beulenpest. Hämatogen in die Lunge: sekundäre Lungenpest; Tröpfchen von dort: primäre Lungenpest. Jede Form kann sekundär-septisch verlaufen; extrem schwere Fälle mit nur minimalen Haut/Knoten/Lungen-Läsionen = primäre septische Pest. Grundläsionen: Endothelschäden an Blut-/Lymphgefäßen mit akut hämorrhagisch-nekrotisierender Reaktion; Knoten Rinden-/Mark-Grenze unscharf mit Gerinnungsnekrose; Histo: Hyperämie/Ödem/Hämorrhagie, Degeneration/Nekrose, Entzündungszellen, Bakterienhaufen. Lungenpest: bronchiogen/lobär; Tracheobronchialschleimhaut stark hyperämisch; hämorrhagisch-schäumiges seröses Exsudat; Haut/Mukosa petechial; seröse Höhlen hämorrhagisch; alle Organe hyperämisch/ödematös/blutend/nekrotisch.

Behandlung

Medikamentöse Therapie, supportive Therapie

Prophylaxe

(1) Quellenkontrolle: internationale Quarantäne, Import verhindern. Verdachts-/Bestätigungsfälle isolieren; Meldung innerhalb 6 h an das Gesundheitsamt. Kontaktpersonen: 6 Tage Quarantäne. Lungenpest: Isolation bis 6-fach negative Sputum-Kultur; Beulenpest: Isolation bis Knoten-abgeschwollen + 7 Tage Beobachtung. Ausscheidungen/Utensilien desinfizieren/verbrennen; Sperrgebiet ≥ 9 Tage; Rattenbekämpfung. (2) Flohbekämpfung gründlich. (3) Geschützte: persönliche Schutz (Einweg-Overall, Maske, Schutzbrille, Gummihandschuhe, Stiefel); Postexpositions-Prophylaxe mit Sulfadiazin/Tetrazyklin 2 g/d p.o. auf 4 Dosen oder Streptomycin 1 g/d i.m. auf 2 Dosen für 6 Tage – Resistenzlage beachten. Impfung: weltweit nicht ideal (Lebend/Tot/gereinigt); in China avirulenter Lebendimpfstoff; Skarifikation (leicht, aber variable Dosis) oder s.c. Injektion (Erw. 1 ml = 1 Mrd. avirulente Bazillen, Kinder weniger). Immunität ab 10 Tagen, Gipfel nach 1 Monat, Abfall nach 6 Monaten, Verschwinden nach 1 Jahr. Booster alle 6–12 Monate. Zielgruppe: Endemiebewohner, Rettungskräfte. Experimentelle F1/V-Untereinheit-Vakzine mit gutem Antikörper-Titer in Versuchen. Labor-Sicherheit: strenge Umgangsregeln, Aerosol/Floh-Schutz; Tierversuche in Schutzräumen; aufgebrauchte Kulturen sofort desinfizieren. Wald-Nagerpest kann auf Stadt ratten übergreifen. Wildtier-Nager-Pest ist nicht komplett eliminierbar; Reduktion von Nager-Lebensräumen um Wohngebiete herum, Insektizid-Einsatz vor Rodentiziden (um Floh-Bisse auf Menschen/Nutztieren zu verhindern).

Zuständige Abteilung

Es wird empfohlen, die Abteilung für Infektionskrankheiten aufzusuchen; vor dem Besuch kann auf dieser Plattform ein Termin vereinbart werden.

Hinweis: Die obigen Informationen dienen nur der Gesundheitsaufklärung und können eine professionelle medizinische Diagnose nicht ersetzen. Bei entsprechenden Symptomen suchen Sie bitte umgehend eine reguläre Klinik auf.