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Tularämie (Hasenpest)

传染科

Häufige Symptome

钝痛、腹泻、败血症、烦躁不安、腹痛、乏力、昏睡、毒血症、局部淋巴结肿大

Erkrankungen und Erkrankungen

Tularämie (Hasenpest, Deerfly-Fieber) = akute Naturherd-Infektion von Naggern durch Zecken/Fliegen. Klinik: Fieber, Lymphknotenschwellung, Hautulkus, Bindehauthyperämie/-ulkus, Atemwegs-/Gastrointestinal-Entzündung, Toxikose. Biowaffen-relevanter Erreger; leicht mit Antibiotika behandelbar.

Häufige Symptome

dumpfer Schmerz; Diarrhö; Sepsis; Unruhe; Bauchschmerz; Schwäche; Somnolenz; Toxikose; lokale Lymphknotenschwellung

Ursache und Pathogenese

Reservoir: Haus-/Wildkaninchen (Typ A) und Nager (Typ B). A: v. a. durch Zecken/Blutsauger; B: kontaminiertes Oberflächenwasser. Hausgeflügel, Schafe (v. a. Zecken) ebenfalls. Hunde selten; Katzen empfänglich (Biss/Blutsauger/Kaninchenjagd). Menschliche Infektion durch Wildtier-/Nutztierkontakt. Saisonale Peaks mit Vektor-Aktivität; auch Wasser-Infektion im Herbst/Winter. Ätiologie: Francisella tularensis – gramnegatives Kokkobazillus 0,2–0,7 × 0,2 µm, unbeweglich, sporenlos, aërob; wächst gut auf Glucose-Cystein-Blutagar. Wasser-Resistenz: 3 Monate in 13–17°C Leitungswasser/Brunnenwasser, >5 Monate in 4°C; –30°C gefroren; 3 Monate in Gefrierfleisch, 1 Monat in Pökelfleisch. Abtötung: direkte Sonne 30 min, 56°C/30 min, 60°C/10–20 min. Desinfektion: 0,1% Sublimat/1% Kresol 30 s; 0,1% Trikresol 2 min. Drei geographische Varianten: nearctica (Nordamerika, glycerol-positiv, hochvirulent), palaearctica (Europa/Asien, meist glycerol-negativ, niedrig virulent), mediaasiatica (mittelasiatisch, glycerol-positiv, niedrig virulent). China/Nord-Xinjiang-Stämme: palaearctica. Pathogenese: Eintritt über Haut/Mukosa → primäres Ulkus; lymphogen zu regionären Knoten mit Lymphadenitis. Teil der Erreger wird von Makrophagen eliminiert, Rest in die Blutbahn mit Bakteriämie und Aussaat in Herz/Leber/Lunge/Milz/Niere. Lokales Ulkus mit Ausbreitung in die Tiefe und käsiger Nekrose; neutrophile Granulozyten/Epitheloidzellen um das Ulkus; Fluoreszenz-Antikörper-Nachweis in Monozyten/Makrophagen/GRAN. Tiefe/oberflächliche Knoten mit fokaler Nekrose/Eiterung (keine Periadenitis). Lunge: parenchymale Läsionen mit Konfluenz subpleuraler Nekroseherde, Abszesse möglich; Leber/Milz/Nebennieren vergrößert; Rachen, Ösophagus, Magen, Kolon, Ileozökal, Appendix, Niere, Nebenniere, Perikard, Gehirn/Meningen, Knochenmark können Granulome bilden, zentrale Nekrose/Eiterung gelegentlich.

Behandlung

Medikamentöse Therapie, symptomatische Therapie, supportive Therapie

Prophylaxe

(1) Lebend-Attenuierte-Impfung: 1 Impfung für 5 Jahre Schutz; oral oder aerosol. (2) Jagd-Hygiene, Umgebungs-/Objekt-Inspektion. (3) Gesundheitsaufklärung für Berufsgruppen mit Kontakt; Wasser/Lebensmittel/Fell-Fleisch-Produktion überwachen. (4) Zecken/Mücken-Bisse und Nager-Kontakt vermeiden. (5) Endemiegebiete: Zecken-Schutzkleidung, Repellentien, absuchen; bei Kaninchen/Nager-Arbeit Handschuhe/Gesichtsmaske; Zecken sofort entfernen; Fleisch gründlich durchgaren; Wasser desinfizieren.

Zuständige Abteilung

Es wird empfohlen, die Abteilung für Infektionskrankheiten aufzusuchen; vor dem Besuch kann auf dieser Plattform ein Termin vereinbart werden.

Hinweis: Die obigen Informationen dienen nur der Gesundheitsaufklärung und können eine professionelle medizinische Diagnose nicht ersetzen. Bei entsprechenden Symptomen suchen Sie bitte umgehend eine reguläre Klinik auf.