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Melioidose (Whitmore-Krankheit) ist eine Zoonose durch Burkholderia pseudomallei, v. a. in Südostasien/Nord-Australien. Übertragung über kontaminierten Boden/Wasser (Hautwunden, Inhalation, Ingestion). Klinik: breit – von lokalen Abszessen über akute Pneumonie bis zur Sepsis; Chronische Verläufe mit Lokalabszessen. Risikofaktoren: Diabetes, Immundefizienz, chronische Nierenerkrankung.
Fieber; Husten; Brustschmerz; pneumonische Infiltrate; Hautabszesse; Bauchschmerz; Gelenkschmerz; Verwirrtheit; Sepsis
Erreger lebt in feuchtem Boden/Gewässern. Nach Eintritt intrazelluläre Persistenz in Makrophagen, Ausbreitung in Organe. Inkubation Tage bis Jahre (Reaktivierung). Schwere Formen mit bakteriämischer Pneumonie und Multiorganabszessen; Letalität 10–50% auch mit Therapie. Diagnose: Kultur aus Blut/Sputum/Eiter; Antikörpertest in Endemiegebieten.
Intensivierungsphase: Ceftazidim oder Meropenem i.v. für 2 Wochen; Erhaltungsphase: Trimethoprim-Sulfamethoxazole oder Doxycyclin für 3–6 Monate; chirurgische Drainage von Abszessen.
In Endemiegebieten: Schutzkleidung bei Bodenarbeit; Wasser abkochen; Hautwunden sofort desinfizieren; keine Prophylaxe für Reiserückkehrer ohne Symptome.
Es wird empfohlen, die Abteilung für Infektionskrankheiten aufzusuchen; vor dem Besuch kann auf dieser Plattform ein Termin vereinbart werden.
Hinweis: Die obigen Informationen dienen nur der Gesundheitsaufklärung und können eine professionelle medizinische Diagnose nicht ersetzen. Bei entsprechenden Symptomen suchen Sie bitte umgehend eine reguläre Klinik auf.
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