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Rückfallfieber = durch Borrelia-Spirochäten verursachte rezidivierende Fieber-Erkrankung. Übertragung durch Läuse (epidémisch) oder Zecken (endemisch). Klinik: 3–7 Tage hohes Fieber, dann krankheitsfreies Intervall, dann Rückfälle. Therapie: Penicillin/Tetracyclin; Vorsicht Jarisch-Herxheimer-Reaktion.
Plötzliches hohes Fieber; Schüttelfrost; Kopfschmerz; Myalgien; nach 3–7 Tagen krankheitsfreies Intervall; dann Rückfall mit Fieber (bis 10 Episoden); Exanthem; Hepatosplenomegalie
Erreger: Borrelia recurrentis (Laus-rückfallfieber), B. duttonii und andere (Zecken-rückfallfieber). Spirochäten verändern ihre Antigene ständig (Antigen-Variation) → wiederholte Schübe trotz laufender Immunantwort.
Einmalgabe Doxycyclin 200 mg oral oder Penicillin G i.v. Vorsicht: Jarisch-Herxheimer-Reaktion nach erster Antibiose (Fieberdruckabfall, Schüttelfrost) – ggf. Antipyretika frühzeitig. ICU-Bereitschaft bei schweren Verläufen.
Körperläuse-Kontrolle (Hygiene); Zeckenschutz in Endemiegebieten.
Es wird empfohlen, die Abteilung für Infektionskrankheiten aufzusuchen; vor dem Besuch kann auf dieser Plattform ein Termin vereinbart werden.
Hinweis: Die obigen Informationen dienen nur der Gesundheitsaufklärung und können eine professionelle medizinische Diagnose nicht ersetzen. Bei entsprechenden Symptomen suchen Sie bitte umgehend eine reguläre Klinik auf.
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