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DHF = schwere Verlaufsform einer Dengue-Infektion. Klinik: Hohes Fieber, Hautblutungen, Pleuraerguss, Aszites, Hypovolämie durch Plasmaleakage; Dengue-Schock-Syndrom (DSS) bei schwerster Form. Letalität unbehandelt 10–20%. Therapie: Volumensubstitution, ICU; keine spezifische antivirale Therapie.
Hohes Fieber; Petechien/Gummiband-Zeichen; Übelkeit/Erbrechen; Bauchschmerz; Hypotension; Hämatokrit-Anstieg bei Thrombozytopenie; Pleuraerguss/Aszites
Zweite Infektion mit anderem Dengue-Serotyp (seziförmische Antikörper-Dependenten-Verstärkung, ADE). Endothelschäden mit Plasmaleakage, Thrombozytopenie, Blutungen.
Krankenhausüberwachung; Volumensubstitution mit Kristalloiden/Kolloiden; Kontrolle von Hämatokrit, Blutdruck, Thrombozyten; ICU bei Schock. Keine Aspirin/NSAR (Blutungsgefahr).
Mückenschutz (Aedes aegypti); keine spezifische Prophylaxe; Dengue-Impfstoff nur für Personen mit bereits erfolgter Infektion zugelassen.
Es wird empfohlen, die Tropenmedizin/Infektionsschutz aufzusuchen; vor dem Besuch kann auf dieser Plattform ein Termin vereinbart werden.
Hinweis: Die obigen Informationen dienen nur der Gesundheitsaufklärung und können eine professionelle medizinische Diagnose nicht ersetzen. Bei entsprechenden Symptomen suchen Sie bitte umgehend eine reguläre Klinik auf.
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