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Kryptokokkose = durch Cryptococcus neoformans/gattii verursachte systemische Pilzinfektion. Meist Lunge und ZNS (Meningitis). Wichtigste opportunistische Pilzinfektion bei HIV (CD4+ < 100). Übertragung durch Inhalation aus Taubenkot. Therapie: Amphotericin B + Flucytosin-Induktion, dann Fluconazol-Erhaltung.
Pulmonal: Husten, Fieber. ZNS: Kopfschmerz, Fieber, Nackensteifigkeit, Bewusstseinsstörung (Meningitis). Haut: zahlreiche knötchenförmige Läsionen. Hepatomegalie
Cryptococcus neoformans (eingekapselte Hefe). Inhalation aus Taubenkot-kontaminiertem Boden. Lungenprimärherd mit hämatogener Streuung, bevorzugt ins ZNS (durch Kapsel vor Phagozytose geschützt). Opportunist bei HIV/CD4+ < 100; C. gattii auch bei Immunkompetenten.
Meningitis: Amphotericin B-Liposomal + Flucytosin-Induktion (2 Wochen), dann Fluconazol 400–800 mg/Tag über 8 Wochen, dann Erhaltungsdosis 200 mg/Tag bis Immunrekonstitution. Luftdruck-Messung und therapeutische Lumbalpunktion bei erhöhtem intrakraniellem Druck.
Vermeidung von Taubenkot-Staub; Fluconazol-Prophylaxe bei HIV/CD4+ < 100.
Es wird empfohlen, die Neurologie/Infektionsmedizin aufzusuchen; vor dem Besuch kann auf dieser Plattform ein Termin vereinbart werden.
Hinweis: Die obigen Informationen dienen nur der Gesundheitsaufklärung und können eine professionelle medizinische Diagnose nicht ersetzen. Bei entsprechenden Symptomen suchen Sie bitte umgehend eine reguläre Klinik auf.
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