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Delir = akutes reversibles organisches Psychosyndrom mit Bewusstseins-Trübung, Aufmerksamkeits-Störungen und kognitiven Defizienzen. Auslösung: Infektionen, Operationen, Medikamente, Intoxikationen, Stoffwechsel-Störungen. Häufig bei älteren, hospitalisierten Patienten. Klinik: fluktuierende Symptome, nachts schlimmer, Wahrnehmungs-Störungen. Diagnose: klinisch, Delir-Screening (CAM). Therapie: Behandlung der Ursache, supportive Umgebung, Neuroleptika bei Unruhe.
Bewusstseins-Trübung; Aufmerksamkeits-Defizit; Desorientierung; Wahrnehmungs-Störungen (Halluzinationen); fluktuierende Symptomatik; nächtliche Verschlechterung; Unruhe oder Somnolenz
Viele Auslöser: Infektionen (Harnwegs-, Lungen), Operationen (postoperatives Delir), Medikamente (Sedativa, Opiate, Anticholinergika), Stoffwechsel-Störungen, Schmerz, Immobilisation. Pathogenese: Neurotransmitter-Ungleichgewicht (Acetylcholin-Mangel).
Behandlung der Ursache (Infektion, Medikament-Abbau). Supportiv: vertraute Umgebung, Brille/Hörgerät, Tageslicht, Vermeidung von Fixierung. Bei schwerer Unruhe: niedrig-dosierte Neuroleptika (Haloperidol) oder Quetiapine. Keine Benzodiazepine (außer bei Alkohol-Entzug).
Risikopatienten erkennen. supportive Maßnahmen (Orientierung, Mobilisation, Schlaf-Hygiene). Vorsicht mit delirogenen Medikamenten.
Es wird empfohlen, die Innere Medizin/Psychiatrie aufzusuchen; vor dem Besuch kann auf dieser Plattform ein Termin vereinbart werden.
Hinweis: Die obigen Informationen dienen nur der Gesundheitsaufklärung und können eine professionelle medizinische Diagnose nicht ersetzen. Bei entsprechenden Symptomen suchen Sie bitte umgehend eine reguläre Klinik auf.
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