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Epilepsie mit Beginn im Erwachsenenalter nennt man spät-Manifeste Epilepsie; klinisch wählt man meist das 20. Lebensjahr als Beginn, Epilepsie ab dem 60. Lebensjahr nennt man spät-Alters-Epilepsie oder senile Epilepsie (senile epilepsy). Alters-Epilepsie ist meistens sekundär, ihre Ursache, Diagnose und Therapie unterscheiden sich deutlich von anderen Alters-Gruppen, sie hat eigene Besonderheiten.
imitative Automatismen; Calcium-Einstrom; präfrontale Anfälle; Myoklonie; Bewusstseins-Störung; seniler Tremor; Automatismen; psychomotorische Aktivitäts-Verschlechterung; Diabetes
Alle zerebrovaskulären Erkrankungen können Epilepsie verursachen – sie machen 30–40% der Alters-Epilepsie aus, hauptsächlich ischämische Gefäß-Erkrankungen; bei hämorrhagischen zerebrovaskulären Erkrankungen tritt Epilepsie meist in der Akut-Phase oder als Erst-Symptom auf; bei ischämischen zerebrovaskulären Erkrankungen entstehen etwa 33% der Anfälle in der Folge-Zeit. Ebenfalls häufige Ursache der Alters-Epilepsie: Meningeome, zerebrale Metastasen und Gliome; besonders Meningeome nehmen mit dem Alter zu; Epilepsie kann das Erst-Symptom eines Hirn-Tumors sein – früher als Symptome des erhöhten intrakraniellen Drucks. Traumatische Hirn-Verletzungen sind bei Alters-Epilepsie nicht selten; wenn Schädel-Fraktur, intrakranielles Hämatom oder Hirn-Kontusion hinzukommen, begleiten oft epileptische Anfälle. Anfangs glaubte man, diffuse Atrophie sei eine Haupt-Ursache der Alters-Epilepsie; neuere Studien zeigen: fokale Atrophie führt häufiger zu Epilepsie. 1. Diabetes: nicht-ketotische Hyperglykämie, ketoazidotisches Koma und hyperosmolares Koma können mit Epilepsie einhergehen. 2. Urämie: im späten Urämie-Stadium entstehen durch massive Störungen von Wasser, Salzen und Elektrolyten oft Anfälle. Alkohol-Epilepsie ist in westlichen Ländern häufig, in China selten. Pathomechanismus: der Mechanismus der Epilepsie ist komplex; der der Alters-Epilepsie ist noch nicht vollständig verstanden; in den letzten Jahren zeigte der Fortschritt der Neurobiochemie und Molekular-Biologie, dass der Mechanismus eng mit Neurotransmittern des ZNS zusammenhängt; heute nimmt man an: Abnahme des inhibitorischen γ-Aminobuttersäure (GABA)-Transmitters und Zunahme des exzitatorischen Glutamat-Transmitters; intrazelluläre Calcium-Überlast sowie Störungen von Na, Cl, Mg und anderen Ionen intra- und extrazellulär spielen ebenfalls eine Rolle; die Epilepsie-Entstehung hängt auch mit Erbfaktoren zusammen; bei idiopathischen Epilepsie-Patienten und ihren Familien wurden 3 Epilepsie-Gene gefunden, bei Patienten mit progressiver myoklonischer Epilepsie 4 Epilepsie-Gene und 1 mutations-Gen der mitochondrialen DNA.
Medikamentöse Therapie, Rehabilitation
Alters-Patienten sind wie jede andere Alters-Gruppe: Aktivitäten und Arbeiten meiden, die während eines Anfalls sofort gefährlich werden können – Schwimmen, Auto-Fahren, Arbeit in der Höhe; bekannte Auslöser wie Schlaf-Mangel, übermäßige Ermüdung, starke Anspannung, übermäßiger Alkohol-Konsum und plötzlicher Alkohol-Entzug bei Alkoholikern sind zu meiden; die Patienten sollten zur langfristigen regelmäßigen Medikamenten-Einnahme überzeugt werden, mit geregeltem Leben und angemessenem körperlichen Training.
Es wird eine Vorstellung in der Neurologie empfohlen; vorab kann über diese Plattform ein Termin vereinbart werden.
Hinweis: Die obigen Informationen dienen nur der gesundheitsbezogenen Aufklärung und ersetzen keine fachärztliche Diagnose. Bei entsprechenden Symptomen suchen Sie bitte umgehend eine reguläre Klinik auf.
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