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Gasbrand ist eine lebensbedrohliche Wundinfektion durch Clostridium perfringens und andere Clostridien. Entwickelt sich in verschmutzten, tiefen Wunden mit absterbendem Gewebe. Klinik: starke Schmerzen, Schwellung, Gas im Gewebe (Knistern), Hautblasen, rasche Verschlechterung mit Sepsis/schock. Sofortige chirurgische Sanierung + Antibiose + antitoxische supportive Therapie.
Außerproportionale Schmerzen; rasch zunehmende Schwellung; bronzefarbene Hautblasen; Gas im Gewebe (Krepitation); eitriger, faulig riechender Wundabstrich; Fieber; Sepsis-Schock
Erreger: Clostridium perfringens (Typ A), C. septicum, C. novyi. Sporen in Erde/Darm. In devitalisiertem, anaerobem Gewebe keimen die Sporen, bilden Alpha-Toxin (Lecithinase) und andere Toxine – schnelle Gewebsnekrose, Gasbildung, toxische Schock. Inkubation Stunden bis Tage.
(1) Sofortige chirurgische Weichteil-Debridement bis auf blutendes Gewebe; ggf. Amputation. (2) Hochdosiert Penicillin G + Clindamycin i.v. (Clindamycin hemmt Toxin-Bildung). (3) Intensivmedizinische supportive Maßnahmen (Schock, Beatmung, Nierenersatz). (4) Hyperbare Oxygenierung diskutiert.
Wunddesinfektion/Tetanus-Prophylaxe bei verschmutzten Verletzungen; frühzeitige chirurgische Wundtoilette; nekrotisches Gewebe sofort entfernen.
Es wird empfohlen, die Chirurgie/Intensivmedizin aufzusuchen; vor dem Besuch kann auf dieser Plattform ein Termin vereinbart werden.
Hinweis: Die obigen Informationen dienen nur der Gesundheitsaufklärung und können eine professionelle medizinische Diagnose nicht ersetzen. Bei entsprechenden Symptomen suchen Sie bitte umgehend eine reguläre Klinik auf.
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