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Penistuberkulose = 4% der Urogenital-TB. Lokalisation: Penishaut, Corpora cavernosa oder Urethra. Ausbreitung von der Urogenital-TB; auch durch Geschlechtsverkehr/kontaminierte Kleidung; hämatogen umstritten. Initial: leicht rötliche Knötchen an Eichel/Frenulum/Meatus urethrae; zentral Ulkus mit harter Umgebung, käsige Nekrose am Ulkusgrund; mit Wachstum Inguinallymphknotenschwellung.
Knötchen; Penisschmerz; Penis-/Skrotalödem; oberflächliches Peniskulkus; Penisinduration
Ätiologie: direkter Kontakt mit M. tuberculosis; selten hämatogen; schwere Urethritis-TB kann übergreifen. Pathogenese: direkter Kontakt; Lewis (1946): 65% der primären Penistuberkulose durch orale Blutstillung nach ritueller Zirkumzision (heute obsolet). Kontakt mit erkrankter Zervix kann Penis-TB verursachen; hämatogen in Corpora cavernosa mit cavernositis tuberculosa; schwere Urethritis-TB → Periurethritis → Befall der Corpora/Eichel. Kontaktläsionen meist an Eichel/Frenulum/Meatus; initial Tuberkel, dann Ulkus mit scharfen Rändern, harter Umgebung, käsige Nekrose/Granulationsgewebe; fortschreitende Ausbreitung auf die gesamte Eichel; inguinale Lymphknoten sekundär-tuberculös. Cavernosa-TB: nodöse Hyperplasie, fibröse Deformität/Krümmung, gelegentlich Fistel.
Medikamentöse Therapie, chirurgische Therapie, supportive Therapie
Kern der Urogenital-TB-Prophylaxe ist die Lungentuberkulose-Prävention; neue molekularbiologische Methoden zur TB-Eliminierung.
Es wird empfohlen, die Urologie aufzusuchen; vor dem Besuch kann auf dieser Plattform ein Termin vereinbart werden.
Hinweis: Die obigen Informationen dienen nur der Gesundheitsaufklärung und können eine professionelle medizinische Diagnose nicht ersetzen. Bei entsprechenden Symptomen suchen Sie bitte umgehend eine reguläre Klinik auf.
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