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Der ovarielle endometriode Tumor hat eine dem Endometrium-Epithel und/oder -Stroma ähnliche Struktur und kann von ektopem Endometrium oder dem ovariellen Oberflächen-Epithel ausgehen; früher war die Kenntnis begrenzt, die Diagnose selten; 1964 wurde er von der International Federation of Gynecology and Obstetrics offiziell benannt; 1973 in der internationalen ovariellen Tumor-Klassifikation in gut-artig, grenzwertig und bösartig unterteilt; letzterer umfasst außer dem endometrioiden Karzinom auch Adenosarkom, gemischtes Mesoderm- oder bösartiges Müller-Sarkom und endometrioides Stroma-Sarkom.
Menopause; vaginale Blutung; Uterus-Blutung; Aszites; pelviner Knoten; abdomineller Schmerz; unregelmäßige vaginale Blutung
Einfache endometriode Adenome und Zystadenome sind extrem selten; die meisten sind endometriode Adenofibrome und Zystadenofibrome; meist mittel-groß, Oberfläche glatt, ähnlich serösen Adenofibromen und Zystadenofibromen; Schnitt aus solider fibrösen Bindegewebe mit verteilten unterschiedlich großen Zysten; Zysten-Wand glatt oder mit knoten-artigen Erhebungen; Adeno-Epithel ein-lagig kubisch oder niedrig-zylindrisch, ähnlich proliferativem Endometrium; im fibrösen Stroma verteilte endometriode Drüsen, manchmal mit Sekret im Drüsen-Lumen; PAS-Verdau-Färbung positiv. Bei Adenofibromen und Zystadenofibromen mit Atypie: äußerlich gut-artig, mikroskopisch aber atyptische Adeno-Epithel-Proliferation; nach Schwere in leicht, mittel und schwer unterteilt – aber ohne Stroma-Infiltration. (1) Leichte Atypie: Drüsen-Lumen groß, unregelmäßig, Adeno-Epithel leicht mehrschichtig und atypisch. (2) Mittlere Atypie: Drüsen enger angeordnet, Lumen unterschiedlich und unregelmäßig, Adeno-Epithel deutlich mehrschichtig, Kern-Atypie deutlicher. (3) Schwere Atypie: unregelmäßige Drüsen, dicht gedrängt, „back-to-back", wenig Stroma, Adeno-Epithel deutlich mehrschichtig und ungeordnet, Kern-Atypie, gelegentlich Mitosen – aber ohne Stroma-Infiltration. (1) Endometriodes Adenokarzinom: histologisch sehr ähnlich dem endometrialen Adenokarzinom; alle endometrialen Typen kommen vor; es macht 16–31% der ovariellen Malignome aus. Pathologische Morphologie: 55–60% einseitig, zystisch-solide oder meist solide, manchmal mit Schokoladen-Zyste; Form glatt oder knotig, oder mit Oberflächen-Papillen; Größe 2–35 cm; Schnitt grau-weiß, spröde, oft mit großer Blutung; die Papillen sind meist kurz und breit, selten mehr-fach verzweigt, mit ein-lagigem oder wenig-schichtigem Proliferations-Epithel; histologisch manchmal Platten-Metaplasie, einzelne Fälle fast wie Plattenepithel-Karzinom – reines ovarielles Plattenepithel-Karzinom ist extrem selten; manchmal finden sich Psammom-Körperchen. Nach Drüsen-Form, -Struktur und Zell-Differenzierung in 3 Grade: ① Hoch differenziert (Grad I): gute Differenzierung, haupt-sätzlich Drüsen-Struktur, wenige Mitosen. ② Mittel differenziert (Grad II): solider Anteil etwa 1/2, Drüsen unregelmäßig, viele kleine Drüsen miteinander verbunden, Mitosen deutlich. ③ Niedrig differenziert (Grad III): Drüsen-Struktur kaum sichtbar, Tumor-Zellen proliferieren massiv und zerstören Drüsen-Lumina, bilden diffuse Felder, Mitosen zahlreich. Beziehung zwischen ovariellem endometrioidem Karzinom und endometrialem Adenokarzinom: bei Diagnose eines primären ovariellen endometrioiden Karzinoms muss ein endometrialer Metastasen-Ausschluss erfolgen, da das endometrale Adenokarzinom häufig metastasiert und beide in 5–29% ko-existieren können; 1987 stellte Scully folgende Kriterien für die Diagnose beider Primär-Tumore auf: A. Kein direkter Zusammenhang zwischen beiden Tumoren. B. Tumor haupt-sätzlich in Ovar und Endometrium. C. Ovarial-Tumor auf das Ovarial-Zentrum begrenzt, endometrale Läsion <2 cm. D. Keine Myometrium-Infiltration oder nur leichte oberflächliche. E. Keine Lymphgefäß- oder Gefäß-Infiltration. F. Endometrium zeigt gleichzeitig atyptische Hyperplasie. G. Im Ovar gibt es Endometriose-Herde. (2) Ovarialer mesodermaler Misch-Tumor (mesodermal mixed tumor), d. h. bösartiger Müller-Misch-Tumor (Müllerian malignant mixed tumor): Pathologie: unterteilt in homologe und heterologe; homolog: haupt-sätzlich Karzinosarkom, mittel-groß, solide, Oberfläche unregelmäßig, läppchen- oder knotig, mikroskopisch Adenokarzinom- und Sarkom-Anteile; heterolog: mesodermaler Misch-Tumor mit Adenokarzinom- und mesodermalen Anteilen wie Knorpel, quergestreifter Muskel, Knochen. (3) Ovariales endometrioides Stroma-Sarkom (endometrioid stromal sarcoma): Pathologie: Größe variabel, rund oder unregelmäßig, Schnitt hauptsächlich solide, kann auch zystisch sein; oft mit Blutung und Nekrose; aus runden oder ovalen Zellen, die Tumor-Zellen winden sich um dickwandige kleine Gefäße in wirbel-artiger Anordnung.
Operative Behandlung, medikamentöse Therapie, supportive Maßnahmen
Regelmäßige Vorsorge-Untersuchungen, Früherkennung, Früh-Therapie; nach der Therapie Tumor-Marker und strahlen-immunologische Nachsorge; eine gute Einstellung ist sehr wichtig: heiter bleiben, optimistisch, offen, mit fester Überzeugung gegen die Krankheit; keine Angst – nur so lassen sich die eigene Aktivität wecken und die Immun-Funktion stärken.
Es wird eine Vorstellung in der Gynäkologie empfohlen; vorab kann über diese Plattform ein Termin vereinbart werden.
Hinweis: Die obigen Informationen dienen nur der gesundheitsbezogenen Aufklärung und ersetzen keine fachärztliche Diagnose. Bei entsprechenden Symptomen suchen Sie bitte umgehend eine reguläre Klinik auf.
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