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Die chronische Becken-Entzündung (chronic pelvic inflammatory disease) ist die chronische Entzündung der weiblichen inneren Genitalien und ihres Bindegewebes sowie des Becken-Fell. Meist unzureichend behandelte akute Becken-Entzündung bei geschwächtem Patienten-Körper – der Verlauf zieht sich hin, wiederholt sich – chronische Becken-Entzündung. Aber auch ohne akute Vorgeschichte, z. B. Salpingitis durch Chlamydia trachomatis. Die chronische Becken-Entzündung ist hartnäckig, kann zu Menstruations-Störungen, verstärktem Weiß-Fluss, Lenden-Bauch-Schmerz und Unfruchtbarkeit führen; bei chronischer Adnexitis ist ein tastbarer Tumor vorhanden.
Menstruations-Zyklus-Veränderung; uterus lokaler leichter Druck-Schmerz; Tuben-Verwachsung; chronischer Becken-Schmerz; weiblicher Unterbauch-Schmerz; Lenden-Kreuz-Schmerz; dumpfer Unterleibs-Schmerz mit Spannungs-Gefühl
Wenn die natürliche Abwehr zerstört wird, oder das Immunsystem schwächer, die Endokrinologie verändert, oder exogene Krankheits-Erreger eindringen – entsteht Entzündung. Akute Becken-Entzündung unzureichend behandelt – chronisch; oder direkte Ausbreitung von Nachbar-Organen wie Appendizitis oder Peritonitis ins Becken. Erreger meist E. coli. Manche Patienten ohne akute Vorgeschichte – durch Chlamydia trachomatis. Teilweise ist die chronische Becken-Entzündung eine Folge der akuten, ohne nachweisbare Erreger. Operative Eingriffe am Becken (Kürettage, Tuben-Spülung, Hysterosalpingographie, Hysteroskopie, Abtreibung) oder unsaubere Technik können Genital-Schleimhaut-Schäden, Blutungen, Nekrosen verursachen – aufsteigende Infektion mit endogener Flora. Trifft meist sexuell aktive Frauen, besonders bei jungem Erst-Koitus, mehreren Partnern, häufigem Geschlechts-Verkehr oder Partnern mit Geschlechts-Krankheit. Nach US-Angaben: höchste Inzidenz 15–25 Jahre. Junge Frauen – häufiger Geschlechts-Verkehr, physiologische Zylinder-Epithel-Verschiebung nach außen, schlechtere mechanische Zervix-Schleim-Abwehr. Geschlechts-Übertragene Krankheiten des unteren Genital-Trakts wie Gonokokken-Zervizitis, Chlamydien-Zervizitis und bakterielle Vaginose können über die untere Genital-Verbindung die Becken-Entzündung verursachen. Geschlechts-Verkehr während der Menstruation, unsaubere Binden, Voll-Bäder – all das lässt Erreger eindringen. Fehlende Sexual-Hygiene, unterlassene Scheiden-Spülung – höhere PID-Rate. Weite Becken-Verwachsungen nach PID, Schaden an den Tuben, Tuben-Abwehr geschwächt – wiederholte Infektionen mit akuten Schüben. Pathogenese: 1. Chronische Endometritis: postpartal, nach Abort oder Sectio – Plazenta oder Eihaut-Reste oder ungenügende Rückbildung der Gebärmutter – leicht infizierbar; auch bei postmenopausalen Frauen mit niedrigem Östrogen – die dünne Endometrium-Schicht wird leicht befallen; in schweren Fällen Zervikal-Kanal-Verwachsung mit uterempyem. Endometrium kongestiv und ödematös, interstitium mit vielen Plasmazellen/Lymphozyten. 2. Chronische Salpingitis und Tuben-Hydrops: meist beidseits, Tuben leicht-mäßig vergrößert, die Tuben-Trichter können teilweise oder vollständig verschlossen sein, mit Umgebung verwachsen. Manchmal proliferieren Mukosa-Epithel und Faser-Gewebe an der Tuben-Isthmus-Stelle – multiple knotige Verdickung – „Isthmonoduläre Salpingitis". Bei leichter Tuben-Entzündung verschließen sich Trichter und Isthmus, seröses Exsudat sammelt sich – Hydrops tubae; manchmal wandelt sich ein Tuben-Eiter-Sack in chronisch um, Eiter wird absorbiert, seröse Flüssigkeit sickert weiter aus der Wand – auch Hydrops. Der Hydrops-Tube ist glatt, die Wand sehr dünn; weil das Tuben-Mesenterium nicht mit der Vergrößerung mitwachsen kann, biegt sich der Hydrops zum Mesenterium hin – wie eine Wurst oder eine birnen-förmige Destillier-Kolben, zurück gerollt, frei oder mit film-artigen Verwachsungen. 3. Salpingo-Oophoritis und Tuben-Ovarial-Zyste: die Tuben-Entzündung greift auf das Ovarium über; Tube und Ovarium verwachsen zu einem entzündlichen Tumor; oder Tuben-Trichter und Ovarium sind verwachsen und durchbrochen, Flüssigkeit dringt aus – Tuben-Ovarial-Zyste; auch nach Abszess-Resorption durch Exsudat. 4. Chronische Becken-Bindegewebs-Entzündung: Entzündung breitet sich zum Utero-Sakral-Ligament aus, Faser-Gewebe proliferiert und verhärtet, verliert die normale Funktion. Bei ausgedehnter Ausbreitung fixiert sich die Gebärmutter, das zervikale Para-Metrium verdickt sich. Bei der Untersuchung findet man das Gebärmutter meist auf der kranken Seite.
Medikamentöse Therapie, physikalische Therapie, supportive Maßnahmen
1) Frauen-Gesundheit stärken: Ernährung beachten, viel frisches Obst und Gemüse, Vitamine aufnehmen, Körper stärken, anti-infektiöse Abwehr erhöhen. 2) Erwachsene Frauen verhüten, Abtreibungen vermeiden/reduzieren; bei genitalen Operationen streng aseptisch arbeiten, damit Erreger nicht ins Becken eindringen. 3) Hygiene-Aufklärung: Wissen über Becken-Infektions-Prävention verbreiten, Frauen über Menstruations- und Wochenbett-Hygiene aufklären; Scheiden-Spülung möglichst vermeiden; postpartale Hygiene beachten – postpartale Infektionen vermeiden.
Es wird eine Vorstellung in der Gynäkologie empfohlen; vorab kann über diese Plattform ein Termin vereinbart werden.
Hinweis: Die obigen Informationen dienen nur der gesundheitsbezogenen Aufklärung und ersetzen keine fachärztliche Diagnose. Bei entsprechenden Symptomen suchen Sie bitte umgehend eine reguläre Klinik auf.
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