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Hyperprolaktinämie = erhöhtes Prolaktin im Blut. Ursachen: Prolaktinom (hypophysäres Adenom), physiologisch (Schwangerschaft, Stress), Medikamente (Neuroleptika, Metoclopramid), Hypothyreose. Klinik: Amenorrhoe, Galaktorrhoe, Infertilität, Erektile Dysfunktion, Kopfschmerzen. Diagnose: Prolaktin-Spiegel, MRT der Hypophyse. Therapie: Dopamin-Agonisten (Cabergolin, Bromocriptin), Operation bei Makroadenomen.
Frauen: unregelmäßige/ausbleibende Periode; Galaktorrhoe; Infertilität. Männer: Erektile Dysfunktion; Libidoverlust; Infertilität. Beide: Kopfschmerzen; Sehstörungen bei Makroadenom
Prolaktinom (häufigste pathologische Ursache). Physiologisch: Schwangerschaft, Laktation, Stress. Medikamentös: Dopamin-Antagonisten (Neuroleptika, Metoclopramid). Hypothyreose (TRH-Stimulation). Pathogenese: Prolaktin hemmt GnRH -> Hypogonadismus.
Dopamin-Agonisten: Cabergolin (1–2× wöchentlich) oder Bromocriptin. Medikamentös-induzierte: Absetzen der auslösenden Substanz. Hypothyreose: L-Thyroxin. Chirurgie (transsphenoidal) bei medikamenten-resistenten Makroadenomen.
Vorsicht bei langfristiger Neuroleptika-Therapie (Prolaktin-Kontrolle). Frühe Abklärung bei Amenorrhoe/Galaktorrhoe.
Es wird empfohlen, die Endokrinologie aufzusuchen; vor dem Besuch kann auf dieser Plattform ein Termin vereinbart werden.
Hinweis: Die obigen Informationen dienen nur der Gesundheitsaufklärung und können eine professionelle medizinische Diagnose nicht ersetzen. Bei entsprechenden Symptomen suchen Sie bitte umgehend eine reguläre Klinik auf.
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