ChinesischChina UKUK DeutschlandDeutschland FranceFrance РоссияРоссия 한국한국 ไทยไทย Việt NamViệt Nam العربيةالعربية ҚазақстанҚазақстан EspañaEspaña MyanmarMyanmar DaiDai

Chinas Spitzenmedizin verbinden · Globale Gesundheit bedienen

Wir bauen Sprach-, Kanal- und Prozessbarrieren im grenzüberschreitenden Behandeln ab — die besten Ärzte werden Ihre persönlichen Ärzte.
300 Partnerkliniken der Klasse A · 3.000+ Topexperten · One-Stop-Service in allen Fachrichtungen

Medizinreise nach China aus einer Hand

  • Internationale Flüge · Flughafenabholung · Hotels in der Nähe
  • Mehrsprachige Dolmetscher · Durchgehende Begleitung
  • Gezielte Expertenvermittlung · Schnellzugang
  • Vollzyklus-Behandlung · Nachsorge
Anmelden
Startseite > Westmedizin > Chirurgie > Hepatobiliäre Chir.
百科

Arzneimittel-Leber-Erkrankung im höheren Lebensalter

肝病

Häufige Symptome

出血倾向、发烧、食欲不振、凝血功能障碍、肝功能衰竭、乏力、恶心、右上腹痛、低蛋白血症

Erkrankungen und Erkrankungen

Die arzneimittel-bedingte Leber-Erkrankung (drug-induced hepatic disease), kurz „Medikamenten-Leber", bezeichnet Leber-Schäden durch das Medikament selbst oder seine Metaboliten; sie kann sowohl bei bisher Gesunden ohne Leber-Vorerkrankung als auch bei bereits schwer kranken Patienten auftreten; nach Anwendung eines Medikaments mit unterschiedlichem Schweregrad der Leber-Schädigung spricht man von Medikamenten-Leber; derzeit sind mindestens über 600 Medikamente bekannt, die eine Medikamenten-Leber verursachen können; Haupt-Manifestationen: Hepatozyten-Nekrose, Cholestase, intrazelluläre Mikrovesikelfett-Deposition, chronische Hepatitis oder Leber-Zirrhose.

Häufige Symptome

Blutungs-Neigung; Fieber; Appetit-Mangel; Gerinnungs-Störung; Leber-Versagen; Schwäche; Übelkeit; Schmerz im rechten Oberbauch; Hypoproteinämie

Ursachen der Erkrankung

Hunderte von Medikamenten können unterschiedlich starke Leber-Schäden verursachen: vor allem zentral-wirksame Psychopharmaka wie Chlorpromazin, Diazepam; Chemotherapeutika wie Sulfonamide, Isoniazid, Rifampicin, para-Aminosalizylsäure; Antibiotika wie Erythromycin, Oxacillin; Virustatika wie Zidovudin; Antiphlogistika/Analgetika wie Indometacin, Phenylbutazon, Parazetamol, Salizylsäure; Zytostatika wie Methotrexat, 6-Mercaptopurin, 5-Fluorouracil; dazu Testosteron-Derivate, Östrogene, gewisse Gestagen-Kontrazeptiva, Antithyreoid-Medikamente sowie bestimmte chinesische Kräuter wie Huangyaozi und Cang'erzi. Pathomechanismus: 1. (1) Direkte Toxizität von Medikamenten und Zwischen-Metaboliten – dosis-abhängig, kurze Latenz, Hepatozyten-Nekrose, vorhersehbar. (2) Allergische Reaktionen auf das Medikament oder idiosynkratische Reaktionen mit Bildung reaktiver Zwischen-Metaboliten; die allergische Leber-Schädigung unterteilt man in cholestatische und hepatitis-Form; der Schweregrad ist dosis-unabhängig, meist lange Latenz, nicht vorhersehbar, mit erblichem Hintergrund – möglicherweise Folge erblicher Enzym-Defekte. 2. Pathologie: der Schweregrad arzneimittel-bedingter Leber-Schäden variiert stark; klinisch-pathologische Einteilung: (1) Akut-Form: ① Hepatozyten-Typ: A. Hepatitis-Form: leicht punktförmige oder fokale Nekrosen, schwer akut-subakute schwere Hepatitis – ausgelöst durch Tetrachlorkohlenstoff, Parazetamol, Isoniazid und Halothan. B. Fettleber-Form: Hepatozyten-Fett-Degeneration mit Nekrose, Entzündung und Cholestase – nach hoher i.v. Dosis Tetrazyklin und Asparaginase. ② Intrahepatischer Cholestase-Typ: A. Reiner Cholestase-Typ: intrahepatischer Cholestase im Zentrolobulär-Bereich, meist ohne Parenchym-Schaden oder Entzündung – bei Testosteron-Derivaten, meist durch Methyltestosteron-Ikterus; auch bei oralen Kontrazeptiva kann Ikterus auftreten. B. Cholestase mit Entzündung: Gallen-Stau in Gallenkapillaren, Hepatozyten und Sternzellen, besonders im Zentrolobulär-Bereich; mit portalen Entzündungs-Infiltraten und fokalen Nekrosen – typisches Medikament: Chlorpromazin. ③ Misch-Typ: viele Medikamente lassen sich nicht klar einordnen; Pathologie hauptsächlich Parenchym-Schaden mit fokalen zentrolobulären, sogar gürtel-förmigen oder großflächigen Nekrosen; manchmal leichte Cholestase. (2) Chronische Form: ① Chronische Hepatitis-Form: manche Medikamente können eine chronisch-aktive Hepatitis verursachen, histologisch ähnlich der autoimmunen chronisch-aktiven Hepatitis – mit peri-lobulärer piecemeal-Nekrose, portalen und intra-lobulären Entzündungs-Infiltraten, Destruktion der Lobulus-Grenzplatte und Faser-Gewebs-Proliferation; gelegentlich kombiniert mit Veränderungen einer subakuten schweren Hepatitis – durch Isoniazid, Sulfonamide, Halothan, Propylthiouracil. ② Zirrhose-Typ: Methotrexat, anorganische Arsen-Präparate, Asparaginase können Hepatozyten-Fett-Degeneration, Leber-Fibrose oder portale Zirrhose verursachen. ③ Chronische Cholestase: histologisch Gallen-Pfropfe in Gallenkapillaren, Gallen-Pigment-Ablagerung in Hepatozyten und Sternzellen, Gallenkapillar-Proliferation und Pseudogallen-Kapillaren. ④ Andere: langfristige Einnahme oraler Kontrazeptiva kann zu knötchen-artiger Proliferation mit benignem Leber-Adenom führen; Testosteron-Derivate können benigne und maligne Leber-Tumoren verursachen; Phenylbutazon und Phenytoin können Leber-Granulome erzeugen; manche Medikamente verursachen intrahepatische Venen-Verschlüsse und Lebervenen-Thrombosen.

Therapieverfahren

Medikamentöse Therapie, symptomatische Therapie, Rehabilitation, supportive Maßnahmen

Vorbeugende Maßnahmen

Primär-Prophylaxe: Patienten mit Medikamenten-Allergie-Anamnese oder -Konstitution brauchen besondere Vorsicht; bei bereits vorhandener Medikamenten-Leber keine identischen oder chemisch ähnlichen Medikamente mehr geben; bei Leber-/Nieren-Kranken und Ernährungs-Geschädigten sind Dosen vorsichtig zu wählen. Sekundär-Prophylaxe: unter der Medikation Blutbild, Leber- und Nieren-Funktionen engmaschig kontrollieren, Nebenwirkungen überwachen. Tertiär-Prophylaxe: die mutmaßlichen Medikamente absetzen, leber-schützende und unspezifische Entgiftung geben, Leber-Versagen und Leber-Enzephalopathie verhüten. Risiko-Faktoren und Intervention: bei Fieber, Ikterus, Appetit-Mangel, Schwäche und erhöhten Transaminasen die betreffenden Medikamente sofort absetzen; Bettruhe, ausgewogene Ernährung mit Kalorien- und Vitamin-Sicherung, Pflege und unspezifische Entgiftung; bei schweren Leberschäden mit deutlicher Cholestase Hepatozyten-Wachstums-Faktor und Ademetionin; bei Leber-Enzephalopathie Arginin und Hexaminosäure-Gemisch.

Zuständige Fachabteilung

Es wird eine Vorstellung in der Hepatologie empfohlen; vorab kann über diese Plattform ein Termin vereinbart werden.

Hinweis: Die obigen Informationen dienen nur der gesundheitsbezogenen Aufklärung und ersetzen keine fachärztliche Diagnose. Bei entsprechenden Symptomen suchen Sie bitte umgehend eine reguläre Klinik auf.