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毒性表现、腹部不适、腭舌咽呼吸肌呈...、腹泻、黏液便、腹痛、恶心
Die Vibrio-parahaemolyticus-Intoxikation ist eine akute/subakute Erkrankung nach Verzehr kontaminierter Nahrung. Sie gehört zu den häufigen bakteriellen Lebensmittelvergiftungen mit gastrointestinalen Symptomen (Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, wässrige Diarrhö). Typisch: explosiver Ausbruch (gleiche Zeit/Region/Symptome/kontaminierte Nahrung), kurze Inkubationszeit (Stunden bis Tage), saisonal (Sommer/Herbst).
toxische Zeichen; Bauchbeschwerden; Diarrhö; schleimiger Stuhl; Bauchschmerzen; Übelkeit
Ätiologie: V. parahaemolyticus ist ein gram-negatives gekapseltes Stäbchen der Vibrionaceae, pleomorphes Kokken-/leicht gebogenes Stäbchen, 0,7–1,0 μm lang, Einzelgeißel an einem Pol, beweglich, halophil, Wachstumsoptimum bei 2–4% NaCl, 37 °C, pH 7,4–8,5; in Essig 1–3 min abgetötet, bei 56 °C/5–10 min inaktiviert, in 1% HCl nach 5 min. Koloniemorphologie variiert; auf SS- oder Blutagar oval, auf NaCl-Peptonagar kokkoid. Virulenzfaktoren: hitzestabiles Hämolysin TDH (42 kDa, 100 °C/10 min inaktivierbar) und hitzelabiles Hämolysin TRH (48 kDa, aus zwei 24-kDa-Untereinheiten, 68,6% Gensequenz-Homologie zu TDH, bei 60 °C/10 min inaktiviert). Beide rufen Mukosa-Hyperämie/-Ödem/-Erosionen und über cAMP/cGMP sekretorische Diarrhö hervor. V. parahaemolyticus ist säureempfindlich (unter pH 6 kein Wachstum, in gewöhnlichem Essig 1–3 min abgetötet); wächst rasch in 3–6% NaCl (Generationszeit 8–9 min); Halophilie via K/H-Antiportersystem. Hitzeempfindlich (65 °C/5–10 min); in Leitungswasser bei RT innerhalb 1 Tag abgetötet; in Fluss-/Teich-/Brunnenwasser max. 2 Tage; im Meerwasser 47 Tage, in Peptonwasser bei −20 °C 11 Tage überlebensfähig; desinfektionsmittel-empfindlich. Antigene: Geißel-H (alle Stämme, nicht zur Typisierung), Kapsel-Polysaccharid-K und Körper-O (Typisierungsbasis; 12 O-, ≥ 59 K-Antigene, 25 Serotypen; B/E/H die wichtigsten für Lebensmittelvergiftungen; in China mind. 9 Phagentypen). Pathogenese: Nach Aufnahme von 10^5–10^7 Keimen dringt V. parahaemolyticus in Darmepithelzellen ein (Obduktion belegt intestinale Läsionen). TDH und TRH haben hämolytische und enterotoxische Wirkung; sie führen zu Darmschlingen-Ödem/-Hyperämie und Flüssigkeitsretention mit Diarrhö. Der Diarrhö-Mechanismus wird mit dem LPS-Enterotoxin-Anteil (ähnlich dem hitzelabilen CT von V. cholerae) und cAMP/cGMP vermittelter sekretorischer Diarrhö erklärt. TDH hat zusätzlich kardiotoxische Wirkung mit Myozytenläsionen bei Nager/Meerschweinchen und Vorhofflimmern/extrasystolischen Arrhythmien beim Menschen. Pathologie: akute Enteritis, v. a. Duodenum, Jejunum, oberes Ileum; diffuse Mukosahyperämie/-ödem bis in Muscularis/Serosa, leichte Erosionen ohne Ulzera; histologisch neutrophile Infiltration, Stauung in Magen/Leber/Milz/Lunge. Urease wird mit Diarrhö in Verbindung gebracht. Klinisch variabel je nach Konstitution/Immunität; Binnen-/Bergbewohner bei Infektion in Küstenregionen schwerer und typischer, Küstenbewohner leichter.
Medikamentöse Therapie, supportive Therapie
Wie bei anderen bakteriellen Lebensmittelvergiftungen; Kernpunkt: Hygieneaufklärung und Bildung. (1) Meerestiere hygienisch aufbereiten: Reinigen, Pökeln, Kühlen, Transport nach Hygienevorschriften. (2) Kreuzkontamination zwischen roh und gekocht vermeiden; keine rohen Meerestiere essen; rohe und gekochte Speisen getrennt halten; Meerestiere durchgaren; gelagerte Nahrung vor dem Essen erneut durcherhitzen; keine rohen Krabben, rohen Schwimmkrabben, gesalzenen Grillgarnelen essen – bei Roheverzehr 5 min in Essig legen, um Erreger abzutöten.
Es wird empfohlen, die Notaufnahme aufzusuchen; vor dem Besuch kann auf dieser Plattform ein Termin vereinbart werden.
Hinweis: Die obigen Informationen dienen nur der Gesundheitsaufklärung und können eine professionelle medizinische Diagnose nicht ersetzen. Bei entsprechenden Symptomen suchen Sie bitte umgehend eine reguläre Klinik auf.
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