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TSS ist eine toxin-vermittelte Multisystemerkrankung, meist durch Staphylococcus aureus (TSST-1) oder Streptococcus pyogenes. Ursprünglich mit Tampon-Verwendung assoziiert; heute auch postoperative Wundinfektionen. Klinik: plötzliches hohes Fieber, Hypotension, diffuse Scharlach-ähnliches Exanthem, Multiorganbeteiligung; Abschuppung in der Erholungsphase. Sofortige ICU-Therapie erforderlich.
Plötzliches hohes Fieber; Schüttelfrost; Hypotension; diffuses scharlachartiges Exanthem; Erbrechen/Durchfall; Muskelschmerz; Bindehautrötung; später Palmar-/Plantar-Abschuppung
TSST-1 (staphylokokaler Superantigen) oder Streptokokken-Pyrotoxine – massive T-Zell-Aktivierung mit Zytokin-Sturm. Eintritt: Tampon, Wunde, postpartal, postoperative Wundinfektion. Multisystemschaden mit Schock, Nieren-/Leberversagen, DIC.
Sofortige ICU: Volumensubstitution, Vasopressoren; Quelle-Sanierung (Tampon-Entfernung, Wund-Débridement); Antibiose (Clindamycin + Cephalosporin/Penicillin – Clindamycin hemmt Toxin-Bildung); i.v. Immunglobulin beim streptokokalen TSS diskutiert.
Hygiene bei Menstruation; Tampon-Wechsel alle 4–8 h; Wundinfektionen früh behandeln.
Es wird empfohlen, die Intensivmedizin aufzusuchen; vor dem Besuch kann auf dieser Plattform ein Termin vereinbart werden.
Hinweis: Die obigen Informationen dienen nur der Gesundheitsaufklärung und können eine professionelle medizinische Diagnose nicht ersetzen. Bei entsprechenden Symptomen suchen Sie bitte umgehend eine reguläre Klinik auf.
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