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Lokalanästhetika werden unterteilt in Ester-Lokalanästhetika (z. B. Procain, Chloroprocain, Tetracain, Cocain) und Amid-Lokalanästhetika (z. B. Lidocain, Mepivacain, Bupivacain, Etidocain, Prilocain, Rocain). Sie werden zur Lokalanästhesie, Nervenblockade, Regionalanästhesie und intravenösen Regionalanästhesie eingesetzt. Die Intoxikationsursachen variieren je nach Anwendungsform, Symptomatik und Therapie sind aber weitgehend ähnlich. Gelangt Lokalanästhetikum versehentlich intravasal oder wird die Einzeldosis pro Zeit zu hoch resorbiert, oder liegen bei einem schlechten Allgemeinzustand Leber- oder Nierenfunktionseinschränkungen vor, so führt die zu hohe Plasmakonzentration zu einer toxischen Reaktion mit hauptsächlich zentralnervösen und kardiovaskulären Störungen.
Koma; Schwäche; Schock; Kloni; Muskelhypotonie; Fehlen des okulozephalen Reflexes; Schwindel; Fehlen der Lichtreaktion; Reaktionsträgheit.
Gelangt Lokalanästhetikum versehentlich intravasal oder wird die Einzeldosis pro Zeit zu hoch resorbiert, oder liegen bei einem schlechten Allgemeinzustand Leber- oder Nierenfunktionseinschränkungen vor, so führt die zu hohe Plasmakonzentration zu einer toxischen Reaktion mit hauptsächlich zentralnervösen und kardiovaskulären Störungen.
Medikamentöse Therapie (z. B. intravenöse Lipid-Emulsion), supportive Maßnahmen; Atem- und Kreislaufstützung; Antikonvulsion bei Krampfanfällen.
Schlüssel zur Verhütung von Toxizität ist die Vermeidung zu hoher Resorption und intravasaler Fehlinjektion. Maßnahmen: 1. Vor der Narkose ausführliche Anamnese zu Allergien gegen Lokalanästhetika oder andere Medikamente und zu früheren Nebenwirkungen. 2. Routine-Allergietest vor dem Eingriff; ggf. leichte Sedierung und Analgesie zur Reduktion der Lokalanästhetikum-Dosis. 3. Indikation, Standarddosis, Konzentration und Höchstmenge strikt einhalten; auf hohe Durchblutung in den Injektionsgebieten achten. 4. Ggf. Zusatz von Vasopressoren (Adrenalin 1:200.000 bis 1:400.000) zur verzögerten Resorption und verlängerten Wirkdauer. 5. Intravasale Fehlinjektion durch regelmäßiges Aspirieren während der Injektion ausschließen. 6. Notfallausrüstung (Beatmungsgerät, Monitor, Sauerstoff) und antidotische Medikamente bereithalten. 7. Vor Injektion eine intravenöse Zugang legen, damit bei Toxizität oder Allergie sofort i.v. behandelt werden kann.
Bitte begeben Sie sich in die Notaufnahme; vor dem Besuch können Sie auf dieser Plattform einen Termin vereinbaren und Kontakt mit dem Facharzt aufnehmen.
Hinweis: Die obigen Informationen dienen nur der Gesundheitsaufklärung und können eine professionelle medizinische Diagnose nicht ersetzen. Bei entsprechenden Symptomen suchen Sie bitte umgehend eine reguläre Klinik auf.
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