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Benzin ist ein Gemisch unterschiedlicher Kohlenwasserstoffe mit geringen Anteilen an Aromaten und Schwefelverbindungen; es ist leicht flüchtig, leicht entzündlich und hat einen charakteristischen Geruch. Es kann als Dampf über die Atemwege eingeatmet oder durch Versehen in den Magen-Darm-Trakt gelangen. Die Toxizität hängt von der chemischen und physikalischen Zusammensetzung ab; hauptsächlich narkotische Wirkung auf das ZNS und Reizung auf Haut und Schleimhäute. Orale Intoxikation kann zu Rachenverbrennungen, gastrointestinalen Symptomen und Leber-Nieren-Schäden führen; Inhalations-Vergiftungen zeigen ZNS-Störungen und Atemwegsschäden. Chronische Intoxikation äußert sich meist durch vegetative Dysregulation und multiple Polyneuritis, teilweise mit hysterie-ähnlichen Symptomen.
Dysurie; Synkope; Thoraxschmerz; Kloni; Diarrhö; Hämoptyse; Thoraxenge; abdomineller Schmerz; Schwindel; alkohol-ähnlicher Rauschzustand.
Akute Benzin-Intoxikation entsteht vor allem an Arbeitsplätzen mit hoher Dampfkonzentration oder durch versehentliches Einatmen. Nach der Inhalation wirkt Benzin hauptsächlich auf das ZNS, das Lipo-Protein-Gleichgewicht in den Nervenzellen wird gestört.
Medikamentöse Therapie, supportive und symptomatische Maßnahmen; Magenspülung bei oraler Aufnahme, Atemwegsschutz, Sauerstoff.
1. Ausreichende Kenntnis der Toxizität von Benzin; strikte Einhaltung der Arbeitsvorschriften. 2. Der nationale MAK-Wert für Benzindämpfe liegt bei 350 mg/m3; alle Produktions-, Lager- und Anwendungsorte müssen unterhalb dieses Grenzwerts liegen. 3. Vor Verschütten und Leckagen schützen; für gute Belüftung am Arbeitsplatz sorgen. 4. Kein Benzin mit dem Mund aufsaugen (insbesondere verbleit); kein verbleites Benzin in Feuerzeuge füllen; kein verbleites Benzin zur Reinigung von Autoteilen oder Kleidung verwenden. 5. Schutzkleidung und Handschuhe bei der Arbeit; Hände und Gesicht nach Feierabend mit Seife und Wasser waschen, ggf. duschen. Nach Benzin-Kontakt nicht sofort essen oder rauchen. 6. Tankwarte sollten nicht eigenmächtig in Tanks steigen; bei notwendiger Tankreinigung zuerst natürliche oder mechanische Belüftung, um die Dampfkonzentration zu senken. Einsteigende müssen Schutzkleidung, Gummistiefel und -handschuhe tragen, ggf. Atemschutzmaske, Sicherungsseil und Signalleine; draußen muss eine ständige Aufsichtsperson stehen, max. 15 Minuten kontinuierliche Arbeit pro Person. 7. Bei Schwindel, Kopfschmerz, Erbrechen sofort Arbeit unterbrechen, an die frische Luft begeben; schwere Fälle rasch in die Klinik bringen. 8. Vor Aufnahme einer benzin-exponierenden Tätigkeit ärztliche Untersuchung; Menschen mit neurologischen, endokrinen, kardiovaskulären, hämatologischen Erkrankungen, Tuberkulose oder Lebererkrankungen sind ungeeignet. Bei regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen entdeckte Fälle sind umzusetzen; Schwangere und Stillende sind vorübergehend freizustellen.
Bitte begeben Sie sich in die Notaufnahme; vor dem Besuch können Sie auf dieser Plattform einen Termin vereinbaren und Kontakt mit dem Facharzt aufnehmen.
Hinweis: Die obigen Informationen dienen nur der Gesundheitsaufklärung und können eine professionelle medizinische Diagnose nicht ersetzen. Bei entsprechenden Symptomen suchen Sie bitte umgehend eine reguläre Klinik auf.
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