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Der Hochdruck-Hydrocephalus entsteht durch Verschluss des Ventrikel-Systems und des Subarachnoidal-Raums im CSF-Kreislauf; der mittlere oder pulsatile intraventrikuläre Druck steigt an, die Ventrikel weiten sich, es entsteht ein nicht mehr kompensierbares Bild mit klinischen Symptomen. Meist sekundär, mit klarer Ursache wie Subarachnoidal-Blutung oder Meningitis; oft 2–3 Wochen nach dem Ausgangs-Ereignis, wenn es bereits besser scheint, treten neue Kopf-Schmerzen oder Erbrechen auf, oder die Symptome verschlimmern sich. Die meisten Patienten sind aber idiopathisch oder sekundär durch intrakranielle Tumoren etc. Klinisch: Haupt-Symptome Kopf-Schmerz und Erbrechen; dazu Ataxie. Schwere Fälle mit Seh-Störung und Doppelt-Sehen; Kopf-Schmerz und Erbrechen sind unspezifisch; der Kopf-Schmerz ist meist bilateral temporal.
Übelkeit und Erbrechen; zerebelläre Ataxie; weinendes Schreien; Seh-Störung; Gedächtnis-Störung; Ataxie; Doppelt-Sehen
(1) Ursache: am häufigsten ist ein Verschluss des CSF-Kreislaufs an irgendeiner Stelle; Überproduktion oder Resorptions-Störung sind seltener. (2) Pathogenese: 1. Entwicklungs-Abnormalitäten des CSF-Kreislaufs: angeborene Aquädukt-stenose, -atresie, -gabelung oder Glia-Proliferation um das Aquädukt. Bei Aquädukt-Stenose drückt der proximale Hydrocephalus das Zwischenhirn nach unten, das Aquädukt knickt ein – Stenose und Verschluss verschlimmern sich. Auch Dandy-Walker-Syndrom und Arnold-Chiari-Missbildung können den CSF-Kreislauf verschließen. Der Verschluss ist meist inkomplett; kompletter Verschluss ist selten lebens-fähig. 2. Entzündliche Adhäsionen: häufige Ursache des Hydrocephalus; Lokalisation meist am Aquädukt, der Cisterna magna, der Hirnbasis und den Zisternen, manchmal auch an der Konvexität der Hemisphären; teilweise mit lokaler Zyste und Druck-Symptomen. Adhäsionen entstehen durch intra-kranielle Blutung, Entzündung und Trauma; intra-kranielle Blutung erzeugt entzündliche Reaktionen an der Hirnbasis, organisierte Blutungen bilden Adhäsionen, oder resorbiertes Blut blockiert die Arachnoidal-Granulationen – das stört CSF-Kreislauf und Resorption. Jede intrakranielle Entzündung, besonders eitrige oder tuberkulöse Meningitis, kann Adhäsionen erzeugen oder die Arachnoidal-Granulationen blockieren – Hydrocephalus. Nach kraniellen Operationen kann post-operatives intra-kranielles Blut und entzündliche Reaktion Hydrocephalus verursachen. Manche intra-kranielle Tumoren wie Kraniopharyngeom oder Cholesteatom entleeren bei der Operation Inhalt und erzeugen durch Reaktionen Hydrocephalus. 3. Intrakranielle Raum-Forderungen: jeder Tumor im oder neben dem CSF-Kreislauf kann Hydrocephalus verursachen. Tumoren im Seiten-Ventrikel oder parasitäre Zysten blockieren das Foramen interventriculare – ein- oder beidseitige Seiten-Ventrikel-Erweiterung. Tumoren im 3. Ventrikel oder vordere/hintere Abschnitte des 3. Ventrikels (z. B. Pinealis-Tumor, Kraniopharyngeom) komprimieren den 3. Ventrikel – Erweiterung des 3. Ventrikels und der oberhalb liegenden Ventrikel. Tumoren im 4. Ventrikel und Umgebung (4. Ventrikel, Kleinhirn-Wurm und Hemisphären, Hirnstamm, Kleinhirn-Brücken-Winkel) komprimieren den 4. Ventrikel oder den Aquädukt-Ausgang – Erweiterung des 4. Ventrikels und der oberhalb liegenden Abschnitte. Andere Läsionen wie Hemisphären-Gliome oder Arachnoidal-Zysten können ebenfalls den CSF-Kreislauf komprimieren. 4. Überproduktion von CSF: z. B. Plexus-papillom oder -Hyperplasie im Ventrikel – übermäßige CSF-Produktion bei nicht erhöhter Resorption – kommunizierender Hydrocephalus. Auch Vitamin-A-Mangel kann das Gleichgewicht zwischen Sekretion und Resorption stören. 5. Resorptions-Störung: z. B. Sinus venosus-Thrombose. 6. Andere Entwicklungs-Störungen: Lissenzephalie, platte Schädel-Basis, Chondrodysplasie – alles kann Hydrocephalus verursachen.
Operative Behandlung, medikamentöse Therapie, Rehabilitation
Aktive Behandlung des ursächlichen Verschlusses beugt Hydrocephalus-Entstehung und -Entwicklung vor. Wichtig: gute psychische Haltung, heitere Stimmung, Optimismus und Zuversicht; keine Angst – nur so lässt sich die eigene Initiative aktivieren und die Immun-Funktion stärken.
Es wird eine Vorstellung in der Neurochirurgie empfohlen; vorab kann über diese Plattform ein Termin vereinbart werden.
Hinweis: Die obigen Informationen dienen nur der gesundheitsbezogenen Aufklärung und ersetzen keine fachärztliche Diagnose. Bei entsprechenden Symptomen suchen Sie bitte umgehend eine reguläre Klinik auf.
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