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血压下降、腹泻、呕吐、多汗症、食欲减退、烦躁不安、便秘、低热、代谢性酸中毒、厌食
Die Vitamin-D-Vergiftung ist eine iatrogene Erkrankung, die meist durch Fehldiagnose und Überdosierung bei Rachitis-Prophylaxe/Therapie mit Vitamin-D-Präparaten (Lebertran, Vitamin D2, Vigantol) entsteht. Frühsymptome sind Appetitlosigkeit, Anorexie, Reizbarkeit, Weinen, meist leichtes Fieber; dazu gehören Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen, Diarrhö oder Obstipation, zunehmender Polydipsie, Polyurie und Nykturie, gelegentlich Dehydratation und metabolische Azidose. Ältere Kinder klagen über Kopfschmerz; der Blutdruck kann schwanken; herzauskultatorisch können systolische Geräusche hörbar sein; EKG: ST-Strecken-Hebung; leichte Anämie. Schwere Verläufe zeigen Depression, Muskelhypotonie, Ataxie, bis hin zu Koma und Krämpfen, Nierenversagen. Das spezifische Gewicht des Urins ist niedrig und fixiert, Proteinurie, ggf. Zylinderurie. Chronische Intoxikationen führen zu entsprechenden Verkalkungen an Knochen, Nieren, Gefäßen und Haut und beeinträchtigen das körperliche und geistige Wachstum. Eine Vitamin-D-Intoxikation in der frühen Schwangerschaft kann zu Fehlbildungen des Fetus führen. Diagnose: Anamnese der hohen Vitamin-D-Einnahme, Hyperkalzämie, Kalziurie, knochen-röntgenologische Veränderungen. Prävention steht im Vordergrund: strikte Einhaltung von Prophylaxe- und Therapie-Dosen, möglichst keine hochdosierten Stoßtherapien.
Blutdruckabfall; Diarrhö; Erbrechen; Hyperhidrosis; Appetitlosigkeit; Unruhe; Obstipation; Subfebrilität; metabolische Azidose; Anorexie.
Zu hohe Prophylaxe-Dosis, tägliche Überdosierung oder wiederholte hochdosierte i.m.-Injektionen über Monate. Im Allgemeinen führt eine orale Tagesdosis von 500–120 µg (20.000–50.000 IU) oder 50 µg/kg/Tag (200 IU/kg) bzw. bei empfindlichen Kindern schon 100 µg/Tag (400 IU) über 1–3 Monate zur Intoxikation. Fehldiagnose anderer Skelett- oder endokriner Erkrankungen als Rachitis mit konsekutiver langfristiger Hochdosis-Einnahme. Die individuelle toxische Dosis variiert stark. Kurzfristig wiederholte Hochdosis-Gaben bei Rachitis-Therapie.
Medikamentöse Therapie (z. B. Schleifendiuretika, ggf. Glukokortikoide), supportive Maßnahmen; Vitamin-D sofort absetzen, calciumarme Ernährung, wenig Sonnenlicht.
Prophylaxe-Dosis kontrollieren, Wasser- und Elektrolythaushalt ausgleichen. Eltern sollen Vitamin D für Kinder exakt nach ärztlicher Verordnung geben und nicht eigenmächtig erhöhen. Bei ersten Anzeichen einer D-Vergiftung sofort in eine nahe Klinik; Vitamin D absetzen, calciumarme Kost, Sonneneinstrahlung meiden; ggf. medikamentös Calcium-Ausscheidung erhöhen und Resorption reduzieren, bis sich der Zustand bessert.
Bitte begeben Sie sich in die Abteilung für Ernährungsmedizin; vor dem Besuch können Sie auf dieser Plattform einen Termin vereinbaren und Kontakt mit dem Facharzt aufnehmen.
Hinweis: Die obigen Informationen dienen nur der Gesundheitsaufklärung und können eine professionelle medizinische Diagnose nicht ersetzen. Bei entsprechenden Symptomen suchen Sie bitte umgehend eine reguläre Klinik auf.
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